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21 Episoden
51 Minuten
Wer in der Schweiz eingebürgert werden will, muss einen langen Atem haben, um die unzähligen Hürden auf dem Weg zum Bürgerrecht zu überwinden. Ist dies der Grund dafür, dass ein Viertel der Schweizer Bevölkerung keinen Schweizer Pass hat? Anerkennt die Schweiz nicht, dass sie ein Einwanderungsland ist? Ist das System der Einbürgerung mehr auf Ausgrenzung als auf Integration ausgerichtet? Diesen Fragen gehen Arber Bullakaj, Mitinitiant der Aktion Vierviertel, Paul Rechsteiner, Ständerat und Christin Achermann, Professorin für Migration an der Universität Neuchâtel nach. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
57 Minuten
Nicht alle sind in der Schweiz gleichermassen abgesichert, wenn sie verunfallen, wenn sie krank werden oder arbeitslos sind. Menschen ohne Schweizer Pass müssen fürchten, dass sie ihr Aufenthaltsrecht verlieren, wenn sie Sozialhilfe beziehen. Und Sans Papiers zahlen in die Arbeitslosenkasse zwar ein, können die Gelder aber gar nie beziehen. Diese und andere markante Fälle sozialer Unsicherheit diskutieren Nicolas Galladé, Sozialvorsteher der Stadt Winterthur, Mustafa Atici, Nationalrat und Mandy Zeckra von der Gewerkschaft SYNA. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
59 Minuten
Migrierende Frauen müssen mit spezifischen Herausforderungen umgehen. So sind etwa geflüchtete Frauen bereits auf ihren Fluchtwegen verschiedenen Formen von Gewalt ausgesetzt. Auch im Aufnahmeland kommen sie noch immer kaum zur Ruhe, unter anderem, weil frauenspezifische Migrationsgründe nicht umfassend anerkannt werden. Zudem sind migrierte Frauen oft von Projektionen, Kolonisierungen und Ausgrenzungen betroffen. Es diskutieren die Rassismusexpertin Rahel El-Maawi, die Politikerin Edibe Gölgeli und Janine Dahinden, Professorin für Migrationsfragen an der Universität Neuchâtel. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
35 Minuten
L’image des migrants hommes repose bien trop souvent sur des représentations stéréotypées. Quelle est donc l’évolution de cette image, son ampleur, ses caractéristiques et surtout, son impact sur la trajectoire d’intégration des hommes. Dans l’imaginaire collectif, les hommes en général, mais surtout les hommes issus de la migration, seraient perçus comme forts, solides, virils et avec une forte capacité de résilience. Comment se construisent la virilité et la féminité dans un contexte migratoire ? Comment les hommes migrants sont-ils perçus ? Andrès Guarin, co-responsable formation Suisse romande à l’Organisation suisse d’aide aux réfugiés ainsi que Ivan Larson Ndengue, chorégraphe et professeur de danse et Carine Carvalho, cheffe du Bureau de l’égalité à l’Université de Lausanne en parlent lors d’un entretien mené par Vjosa Gervalla.
42 Minuten
Wenn Männer migrieren (müssen), sind sie nicht nur gezwungen, einen Teil der Familie, ihre Heimat und ihre vertraute Umgebung zurückzulassen. Sie verlieren oft auch ihre ursprünglichen Rollen und Funktionen und müssen sich in einer neuen Umgebung sowie in neuen familiären und gesellschaftlichen Konstellationen zurechtfinden. Was das für die migrierten Männer bedeutet, diskutieren Anu Sivaganesan, Rechtswissenschaftlerin und Leiterin der Fachstelle «zwangsheirat.ch», Anna Wyss, Sozialwissenschaftlerin und Migrationsforscherin und Yohannes Berhane, Berater und Begründer von «vaterseininderschweiz.ch». Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
38 Minuten
Tous les habitants de Suisse devraient avoir les mêmes chances de recevoir une formation en fonctions de leurs aptitudes. Mais la réalité est différente. Quelles sont les trajectoires possibles pour les enfants issus de foyers socio-économiquement défavorisés qui débutent leur cursus avec de mauvaises cartes en main ? Mais surtout : quelles sont les conséquences sociales et individuelles d’une répartition inégale des chances ? Sophie Chezeau, Directrice de CAP Formation à Genève, Jacob Mustklem, fin connaisseur de la société suisse de migration et Andrès Gomensoro, expert en sociologie des migrations et des inégalités scolaires, se posent ces questions complexes et si importantes. La discussion est modérée par Vjosa Gërvalla.
52 Minuten
In der Schweiz sollen alle die Chance haben, eine Bildung gemäss den eigenen Talenten zu erhalten. Die Realität sieht aber anders aus: Kinder aus armen und bildungsfernen Elternhäusern haben von Anfang an schlechtere Karten. Zu wenigen gelingt der soziale Aufstieg. Das stellen auch die Bildungsexperten Sandra Hupka-Brunner und Jürg Schoch fest. Und Fitim Kishay, der in der Optikerbranche eine erfolgreiche Karriere gestartet hat, erzählt, welche Stolpersteine und welche Unterstützung ihm auf seinem Bildungsweg begegnet sind. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
42 Minuten
La digitalisation est en marche et concerne de nombreux domaines de nos vies. Elle présente une chance et un défi pour la société suisse de migration. Le dialogue avec l’experte en digitalisation Isabelle Collet aborde l'(in)équité des chances en matière d’accès, de conception et de développement des technologies et de l'intelligence artificielle. La discussion est modérée par Vjosa Gërvalla.
28 Minuten
Die digitale Transformation ist in vollem Gange, bestimmt weite Teile unseres Lebens und birgt spezifische Chancen und Herausforderungen für die Migrationsgesellschaft Schweiz. Im Dialog mit der Digitalisierungsexpertin Elisa Gerten wird die Chancen(un)gerechtigkeit beim Zugang sowie bei der Gestaltung und Entwicklung von Technologien und Künstlicher Intelligenz diskutiert. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
1 Stunde 2 Minuten
Agno è confrontato con numerosi disagi causati dal traffico e sono in molti a lamentarsi dei troppi frontalieri che attraversano il Comune. Nel contempo, i «nuovi arrivati» rimangono spesso invisibili, il che può essere positivo da un lato, ma ha anche dei risvolti problematici, affermano Stefano Rappi e Lara Robbiani Tognina, residenti ad Agno e nelle vicinanze, nonché Thierry Morotti, sindaco, e Gianni d’Amato, professore al Forum svizzero per lo studio delle migrazioni e della popolazione. Con la moderazione di Maria Roselli.
1 Stunde 4 Minuten
Le Locle, autrefois fière cité horlogère, souffre de l’exode des horlogers indépendants. Les bénéfices réalisés par les entreprises qui y sont toujours présentes vont ailleurs. Cette situation se traduit par une faiblesse structurelle et un budget en baisse pour la commune. Mireille Grosjean et Jérome Heim, habitants du Locle, le Conseiller communal Cédric Dupraz et Joëlle Fehlmann, chercheuse au Forum suisse pour l’étude des migrations et de la population, racontent pourquoi le Locle reste malgré tout ouvert à l’égard de tous les immigrés. La discussion est modérée par Vjosa Gërvalla.
1 Stunde 11 Minuten
Belp sei noch immer ein Dorf, sagen viele Bewohnerinnen und Bewohner, aber eigentlich ist Belp fast schon ein wenig Stadt. Ganz sicher Agglomeration, und darum auch in einem rasanten Wandel unterworfen. Was das alles mit der Einstellung gegenüber Migration zu tun hat, erklären Susanne Ritter-Lutz und Markus Klauser, beide wohnhaft in Belp, der Vizegemeindepräsident Stefan Neuenschwander und Denise Efionayi-Mäder des Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
1 Stunde 22 Minuten
Die Schweiz denkt immer noch in Kategorien von «wir hier» und «die da», und nach wie vor ist die Figur des «Ausländers» dominierend. Woher das kommt, und wie dieses Denken überwunden werden kann, erklären und erläutern die Spoken Word Künstlerin Fatima Moumouni, die Soziologin Sarah Schilliger und der Filmautor und Kulturunternehmer Samir. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
60 Minuten
2015 war das Jahr der sogenannten Flüchtlingskrise, die eigentlich eine Krise der Flüchtlingspolitik war. Es gab viel Solidarität, es war aber auch die Rede von einer «Flüchtlingswelle«, und der «Festung Europa». Über die Folgen diskutieren Faten Alabbas, Journalistin, Asthi Amir, Syrienexperte und Mitbegründer von Syriaaid, und Christin Achermann, Professorin an der Universität Neuchâtel. Das Gespräch moderiert Christoph Keller.
53 Minuten
Depuis plus de dix ans, la région de l'Arc lémanique connait un boom économique. Mais dans le même temps, on a vu se renforcer le côte caché du boom : un nombre de sans-papiers en augmentation, et une hostilité croissante envers les frontaliers. Avec Laurence Vignat, experte en santé et frontalière, Madame de Oliveira, femme ménage sans-papiers et Philippe Wanner, Professeur et expert en matière de population à l’université de Genève. La discussion est modérée par Vjosa Gërvalla.
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Eine Reise in die Migrationsgesellschaft Schweiz, in 9 Stationen