Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Radio RomaRespekt Archiv

41 Episoden
60 Minuten
Ubytovna ist tschechisch und heißt „Wohnheim“. In Usti nad Labem steht so ein Gebäude in der Klíšská-Straße 53. Hier wohnten bis vor Kurzem viel mehr Menschen, als die Anzahl der Fenster vermuten lässt. Und diese Menschen bezahlten dafür wesentlich mehr Geld, als der Zustand des Gebäudes vermuten lässt. Und dann schließt dieses Wohnheim auch noch. Miroslav Broz erklärt die Hintergründe des Kampfs von etwa 200 Roma in Usti im Juni 2018 um würdevollen Wohnraum. Er ist aktiv bei der Graswurzelorganisation Konexe in Usti nad Labem in Tschechien. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #26 "Wohnsituation in Usti" [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Joscho Stephan zählt zu den herausragenden Gitarristen des Gypsy-Swing, der in der Tradition von Django Reinhard spielt. Im Interview spricht er darüber, was es heute bedeutet, diese Musik zu spielen, wie er mit ihr umgeht, und was sein persönlicher Hintergrund damit zu tun hat. Dazwischen hört ihr einige Stücke von Joscho Stephan und seinen Kollegen, die sie im Jazzclub Tonne in Dresden gespielt haben. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #25 "Joscho Stephan, Jazzgitarrist und Djangologe" [Link] (abgerufen am ...) Website von Joscho Stephan: https://www.joscho-stephan.de
60 Minuten
In Dresden beschloss der Stadtrat kürzlich ein Bettelverbot für Kinder. Die vorangegangene Debatte war massiv geprägt von antiromaistischen Stereotypen. Gegen dieses Verbot in Dresden hat die Dresdner Bettellobby gekämpft, die sich nach dem Vorbild der Bettellobby in Wien gegründet hat. Und die Filmemacherin Uli Gladik hat wiederum die Wiener Bettellobby mit begründet. Sie wurde nach Dresden eingeladen, um ihren Film zu zeigen und um über ihr Engagement zu sprechen. Ihr hört ein Interview mit Uli Gladik, Filmemacherin und Aktivistin aus Wien. Es geht um die Wiener Bettellobby und um die Entstehungsumstände des Films "Natascha". Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #24 "Uli Gladik und ihr Film 'Natascha'" [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
In Dresden. Lokale Zeitungen hatten erst über Menschen berichtet, die in der Innenstadt musizieren, dann über Menschen, die dort betteln, dann über Kinder, die dabei sind, wenn ihre Eltern betteln. Die Medien pauschalisieren alle diese Menschen zu Roma. Es sind nur einige wenige Familien in Dresden, die betteln. Dennoch empfindet man dort diese Wenigen als Sicherheitsproblem, die nichts weiter tun, als ihre Hand auszustrecken. Die Stadtverwaltung von Dresden hat nun eine neue Polizeiverordnung entworfen. Mit Law and Order soll gegen Armut vorgegangen werden – oder vielmehr gegen die Armen. In Dresden soll das Betteln verboten werden, die Armen solllen aus der Stadt verdrängt werden. und das Betteln mit Kinder soll sogar mit einer Strafe von 1000 € geahndet werden. Das Ganze ist von einem rassistischem und armenfeindlichen Diskurs in der Öffentlichkeit Dresdens begleitet. Es regt sich Widerspruch, es gründete sich die Dresdner Bettellobby nach dem Wiender Vorbild. In der Sendung sprechen dazu Gjulner Sejdi vom Leipziger Verein Romano Sumnal, Dieter Wolfer vom Treberhilfe Dresden e.V. – beide sind Teil der Dresdner Bettellobby, der Politikwissnschaftler Markus End sowie Simonida Selimovic und Sandra Selimovic – beide sind bei der Wiener Bettellobby aktiv. BettelLobby Dresden: Petition gegen ein Bettelverbot in Dresden: https://www.change.org/p/stadtrat-dresden-armut-bekämpfen-nicht-arme-gegen-ein-bettelverbot-in-dresden Romano Sumnal: https://www.romano-sumnal.com Treberhilfe Dresden e.V.: http://www.treberhilfe-dresden.de Gegen Antiromaismus: http://gegenantiromaismus.org/termine/ Gruppe Polar: http://gruppe-polar.org/2017/09/23/gruppe-polar-als-teil-der-bettellobby-im-interview/ FAU: https://dresden.fau.org/2017/09/bettellobby-dresden-armut-bekaempfen-nicht-arme/ Wiener Bettellobby: https://www.bettellobby.at Die Sendung läuft ab 4. November 2017 auf coloRadio in Dresden, Radio Blau in Leipzig, Radio t in Chemnitz, Radio Corax in Halle, Radio Frei in Erfurt, Radio Dreyeckland Freiburg, Radio Helsinki Graz und ggf. in weiteren Radios. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #23 "Was stört's euch, wenn Leute Betteln?", Erstausstrahlung am 4. November 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
"Wenn ich eine andere Herkunft gehabt hätte, würde ich vielleicht auch Blumen malen" – die Künstlerin Marika Schmiedt Seit 1999 arbeitet Marika Schmiedt künstlerisch zu Romafeindlichkeit. Sie arbeitet konzeptuell mit Film, Plakaten, historischen Recherchen – auch im öffentlichen Raum. Das tut sie mit Bezug auf John Heartfield, den Erfinder der politischen Fotomontage. Marika Schmiedts persönliches Erleben, das Erleben ihrer Mutter und die Suche nach der Geschichte ihrer Familie haben sie zu ihrer Arbeit motiviert. Sie öffnet sich, gibt viel von sich preis, zeigt Wunden. Mit diesen sehr persönlichen Erfahrungen beschreibt sie die kontinuierliche Gewalt einer Gesellschaft gegen ihre Minderheiten. Sie beschreibt das Trauma der Vernichtung im Nationalsozialismus als eine gesamtgesellschaftliche Wunde, in die sie mit ihren Arbeiten den Finger legt. Dafür erhält sie nicht nur Anerkennung sondern meist starken Gegenwind. Die Musik dieser Sendung ist von Kritzkom "Swell Pattern". Website von Marika Schmiedt: https://marikaschmiedt.wordpress.com Youtube-Kanal von Marika Schmiedt: https://www.youtube.com/user/ARTBRUTvideo Soundcloud: https://soundcloud.com/marikaschmiedt/ Die Sendung lief ab 7. Oktober 2017 auf coloRadio in Dresden, Radio Blau in Leipzig, Radio t in Chemnitz, Radio Corax in Halle, Radio Frei in Erfurt, Radio Dreyeckland Freiburg, Radio Helsinki Graz und Piradio Berlin. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #22 "Wenn ich eine andere Herkunft gehabt hätte, würde ich vielleicht auch Blumen malen" – die Künstlerin Marika Schmiedt, Erstausstrahlung am 7. Oktober 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Romeo Franz ist Musiker und Politiker. Als Musiker hat er die Musik des Mahnmals für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin komponiert, als Politiker setzt er sich für die Belange der Minderheit ein. In der Sendung spricht er darüber, mit welchen politischen Instrumenten die Landesverbände der Sinti und/oder Roma Verbindlichkeit von ihren jeweiligen Landesregierungen erreichen können. Als Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung sorgt er sich um die Förderung von Bildungsverläufen von jungen Angehörigen der Minderheit. Kathrin Bastet hat während der Herbstschule gegen Antiromaismus 2015 mit Romeo Franz gesprochen. Die Musik stammt vom Romeo Franz Ensamble: * Happy Swing For You * Late Night Website der Hildegard-Lagrenne-Stiftung: http://www.lagrenne-stiftung.de Website von Romeo Franz: http://www.swing-rfe.de Herbstschule gegen Antiromaismus 2015 "Neighbours In The Hood": http://www.weiterdenken.de/de/2013/06/24/neighbours-hood Die Sendung lief ab 2. September 2017 auf coloRadio in Dresden, Radio Blau in Leipzig, Radio t in Chemnitz, Radio Corax in Halle, Radio Frei in Erfurt, Radio Dreyeckland Freiburg und Radio Helsinki Graz. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #21 Romeo Franz und die Hildegard-Lagrenne-Stiftung, Erstausstrahlung am 2. September 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Hristo Kyuchukov ist Wissenschaftler – Psycholinguist, Sprachwissenschaftler für Romanes und außerdem Erziehungswissenschaftler mit Spezialisierung auf die Erziehung von Romakindern. Kyuchukov hat in diesen Feldern mehrfach promoviert und er hat sich habilitiert. Er hat als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten gewirkt. Anfang der 1990er Jahre hat er in Bulgarien Konzepte entwickelt für die universitäre Ausbildung von Lehrer_innen im Fach Romanes. Später hat er diese Forschung an der Universität von Veliko Tarnovo in entsprechende Ausbildungsprogramme umgesetzt. Es hat also Lehrer_innen ausgebildet, die Romanes und Geschichte der Roma unterrichten. Hristo Kyuchukov ist Kosmopolit und kennt die Situation von Roma und Romakindern in ganz Europa – einmal, weil er sie beforscht hat, und außerdem, weil er selbst aus Bulgarien stammt und zur dortigen Minderheit der türkisch sprechenden Roma gehört. Die Musik für diese Sendung hat von Martin Lubenov produziert. Er stammt wie Hristo Kyuchukov aus Bulgarien und ist Kosmopolit. Martin Lubenov lebt in Wien und ist als Musiker international tätig. Die Sendung läuft auf coloRadio, Radio Blau, Radio t, Radio Corax, Radio Frei, Radio Dreyeckland und Radio Helsinki in Graz. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #20 Bildung von Romakindern und Ausbildung von Lehrer_inn für Romanes, Erstausstrahlung am 5. August 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Hamze Bytyci aus Berlin gehört zum Verein Romatrial e.V., über dessen Aktivitäten er in dieser Ausgabe des Radio RomaRespekt Auskunft gibt: es entstand der Film "Jozka", es wird das Romani Filmfestival "AKE DIKHEA? U C?" vom 19.-22. Oktober geben, es gibt das medienpädagogisch eingesetzte Adolf-Reichwein-Mobil, das Radio Corel. Und dann geht es um den International Roma Day und einen Rahmenvertrag, den die Communities der Roma und der Sinti in Berlin mit ihrer Landesregierung aushandeln. Über diese interessanten Dinge sprechen wir an einem sehr speziellen Ort bzw. Datum – am 13. Mai in Lety in Tschechien. Auch im Jahr 2017 steht dort immer noch die Schweinemastanlage auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Von dem endlos scheinenden Kampf gegen diese Unwürdigkeit ist unser Gespräch beeinflusst. Die Musik dieser Sendung kommt von der noch sehr jungen Band Gypsy Cikle Čave aus Krupka, die mit nach Lety gereist ist, und von dem Berliner Rapper Drob Dynamic. Trailer zum Film "Jozka" auf dem Vimeo-Account von RomaTrial: https://vimeo.com/199748770 Website von RomaTrial: http://romatrial.org Website des FIlmfestivals "Akhe Dikhea?" http://roma-filmfestival.com Foto: Antje Meichsner, Gypsy Cikle Čave in Lety Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #19 Nach Lety mit Romatrial, Erstausstrahlung am 1. Juli 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Einfach mal nur schöne Musik hören von Roma, Romnja, Sinti, Sintezze und Romanichals. Die musikalische Reise fängt in den 60er Jahren an und endet heute. Allen Tracks gemeinsam ist musikalische und inhaltliche Stilsicherheit. Viele der Musiker_innen sind auch Romaaktivist_innen. Politische Themen wie Abschiebung und ihre harten Folgen können nicht ausgespart werden. Playlist: Esma Redzepova: Romano Horo Marianne Rosenberg: Ruf an! Adam Ant: Dog Eat Dog Albatros: In ziua liberarii Bogdan Artistu: Sunt femeie libera Fanfare Ciocarlia: Kan Marau la (feat. Dan Armeanca) RACLA: 1-2-2-10 Ustata: Moy si dyavole (feat. Sofi Marinova) Tahribad i isyan: Nooldu? Mc Schoko: Zecke Gypsy Mafia: Sicheres Herkunftsland Lord Kastro: Alle bleiben! Maria Obradovic: Roma Pregnancy Rap New York Gypsy All Stars: Romantech 2 Mitsoura: Keloushka Roma Sijam und Shazalakazoo: Tallava Party Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #18 Eine Musiksendung, Erstausstrahlung am 3. Juni 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...) Foto Mikofone: Bill Selak
60 Minuten
Der Boxer und Sinto Rukeli Trollmann boxt sich in den 20er Jahren nach oben. Die Nazis zerstören seine Karriere und ermorden ihn im KZ Neuengamme. Seine Nachfahren halten das Gedenken an ihn wach und engagieren sich gegen Rassismus. Wolfgang Trollmann und Alfonso Ramo-Farina Dieckmann erzählen von damals und heute. Playlist: Duo Z: Hätt ich doch Flügel Duo Z: Kind im Ghetto Duo Z: Lustig wär' das Zigeunerleben Links: Sophia Schmitz: Der Boxsport zu Zeiten Johann Trollmanns, in: Tanja Vonseelen (Hrsg.): 9481, Denkmal für Rukeli Trollmann. Bewegung Nurr. 19.10. - 16.12.2012, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, http://www.hellerau.org/downloads/pdf/katalog-trollmann_projekt.pdf Roger Repplinger: Der erschlagene Boxer, in: Tanja Vonseelen (Hrsg.): 9481, Denkmal für Rukeli Trollmann. Bewegung Nurr. 19.10. - 16.12.2012, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, http://www.hellerau.org/downloads/pdf/katalog-trollmann_projekt.pdf Frauke Wetzel: 9841 – ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann in Dresden, in: Kathrin Krahl und Antje Meichsner (Hg.): Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege, Dresden 2016, http://www.weiterdenken.de/sites/default/files/vk_28_frauke_wetzel_-_9841_-_ein_denkmal_fuer_johann_rukeli_trollmann_in_dresden_1.pdf Pressing, Juli-Ausgabe von 2016, rassimuskritische Sportsendung auf Bermudafunk, dem Freien Radio in Mannheim https://www.mixcloud.com/Pressed/pressing-jul-2015/ https://www.freie-radios.net/71499 Petition des Rukeli-Trollmann-e.V. gegen die Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen aus Wettbewerben zur deutschen Meisterschaft https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-den-beschlossenen-integrationsstopp-von-kindern-und-jugendlichen-in-der-leichtathletik http://www.rukeli-trollmann.de/der-integrationsstop-durch-den-dlv-petition/ Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #17 Die Geschichte von Rukeli Trollmann und was danach geschah, Kontinuitäten, Erstausstrahlung am 20. Mai 2017 um 16 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Die Kunstausstellung "(Re-)Conceptualizing Roma Resistance" wurde von der ungarischen Kunsthistorikerin Tímea Junghaus kuratiert. Sie war im April 2016 im Festspielhaus Hellerau zu sehen und wurde eigens für diese Institution produziert. Tímea Junghaus gibt in dieser Ausgabe des Radio RomaRespekt Einblicke in ihre Arbeit als europäische Kuratorin in einem rassismuskritischen Kontext. Für sie als Romni ist das Ausstellen von Roma-Kunst eine Strategie, um die Anliegen und politischen Positionen der Roma bekannt zu machen. Sie möchte Zugänge zur Wissensproduktion der Roma schaffen und vermeintliches Wissen über Roma dekolonisieren, d.h. dessen Gültigkeit überprüfen und Korrekturen vornehmen. Die Sprachen dieser Sendung sind englisch und deutsch, d.h. die Antworten von Timea Junghaus sind komplett in Englisch hörbar. Foto: Der Künstler Damian Le Bas (links) bei der Eröffnunng seiner Ausstellung zum Roma Day am 8.4.2016 in der Galerie Kai Dikhas in Berlin (die Dame auf dem Bild rechts ist NICHT Timea Junghaus) Die Ursendung erfolgte auf coloRadio am 6.4. 2017 um 20:30 Uhr. Die Sendung lief außerdem auf Radio Blau in Leipzig, auf Radio t in Chemnitz, auf Radio Corax in Halle, auf Radio Frei in Erfurt, auf Radio Dreyeckland in Freiburg. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio Romarespekt #16 – Das Wissen dekolonisieren – die Kuratorin Timea Junghaus, Erstausstrahlung am 6. April 2017 um 20.30 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Die tschechische Romano Hip Hop Band DE La Negra war im April 2016 zu Gast im Feststpielhaus Hellerau in Dresden. Neben einem Konzert war die Band zu einem Interview durch Dresdner Jugendliche eingeladen. Sie stellten ihnen Fragen, hinterfragten ihr Bild von den Roma, beschäftigten sich intensiv mit Antiromaismus. Dazu gibt es Hintergrundinformationen zur Band. Außerdem hört ihr einige Tracks von dem Konzert, das De la Negra dort gegeben haben. Bandfoto: Blog Ecole Usti, https://ecoleusti.wordpress.com Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio RomaRespekt #15 – De La Negra – Romano Hip Hop Tschechien, Erstausstrahlung am 4. März 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Das Stück Journey/Drom funktioniert wie eine Fernsehshow, die unter Anwesenheit des Publikums aufgezeichnet wird. Es enthält mixed media-Elemente und ist in englisch. Es wurde kollaborativ von allen Beteiligten produziert, die aus unterschiedlichen Ländern kommen. Wie in jeder Fernsehshow gibt es auch in Journey/Drom eine Showmasterin. Auf dieser Ebene führt die Showmasterin Brina Stinehelfer inszenierte Interviews mit den Schauspieler_innen, die den Umgang von Journalist_innen mit Rom_nja in den Medien karikieren. Weitere Elemente der Show sind die True Stories – Schauspielszenen, in den die Schauspieler_innen Akte einer fortlaufenden Geschichte spielen. Es geht um die Flucht einer Roma-Familie aus Serbien nach Deutschland, um die Abschiebung des Vaters, um seine Ankunft in Serbien, um Überlebensstrategien von Mutter und Kind in Deutschland, und um die Rückkehr des Vaters nach Deutschland. Es handelt sich dabei um Geschichten, die unterschiedlichen realen Personen tatsächlich so passiert sind. Diese werden im Stück zu einer stringenten Geschichte verknüpft. Die Musik in der Sendung stammt von der ungarischen Band M&M, die auch in Journey/Drom live spielt, mit Ausnahme des "Pregnancy Rap", der ist von Kristof Horvat und Mihaela Dragan. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio RomaRespekt #14 – Journey/Drom – Das Theater ist der Raum, den man sich nimmt, Erstausstrahlung am 7. Januar 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
In dieser Sendung hört ihr mehrere Beiträge, die im April und Mai 2014 entstanden sind. Sie beschreiben die Situation der Rom_nja in Tschechien innerhalb etwa der letzten 15 Jahre. Diese Situation hat sich seit 2014 leider nicht wesentlich geändert. Ihr hört Einiges zur Diskriminierung der Rom_nja in Tschechien: Alltagsdiskriminierung, strukturelle Diskriminierung und institutionellen Rassismus, zur Diskriminierung speziell im Bildungssystem, zur medialen Berichterstattung über Rom_nja in Tschechien, zu den Aktivitäten Rechtsradikaler Mobs und wie sie den Rassimus der Mehrheits_tschechinnen gegenüber Rom_nja befeuern, zur schwierigen Wohnsituation und zu ihrer Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Aber es gibt auch ein Interview zum Roma-Aktivismus und zur Emanzipation der tschechischen Rom_nja. Playlist: Syndrom Snopp: Klasik Syndrom Snopp: Apokalypsa coloradio: 3.12. 2016 18 uhr radio blau: ... 18 Uhr radio corax: 24.12. 2016 19 uhr, 5.1. 2017 20 Uhr radio t, Radio Dreyeckland Freiburg, Radio Frei Erfurt Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio RomaRespekt #13 - die Situation der Rom_nja in Tschechien, Erstausstrahlung am 3. Dezember 2017 um 18 Uhr auf coloradio in Dresden, [Link] (abgerufen am ...)
60 Minuten
Die feministische Theatergruppe Giuvlipen aus Bukarest hinterfragt rassistische, antiromaistische Stereotype. Ihre Stücke erzählen aber besonders von Erfahrungen mit Sexismus – egal, ob diese von Roma kommen oder aus der Mehrheitsgesellschaft. Mit ihren Stücken gehen sie in die Roma-Communities und regen Diskussionen an. Gleichzeitig richten sich ihre Stücke an Nicht-Rom_nja, die mehr über Rom_nja wissen wollen. Giuvlipen produzieren Roma-Kultur ohne Kulturalismus. http://giuvlipen.tumblr.com/ Playlist: Ion din Dorobanți: Bambina Ion din Dorobanți: Fata de pe plaia Ion din Dorobanți: Regina tristetii Bogdan Artistu: Sunt femeie libere Die Sendung lief auf folgenden Sendern: radio blau: 4.11. 18 Uhr coloradio: 5.11. 18 uhr radio corax: 26.11. 19 uhr radio t: 12.11. 13 Uhr Außerdem lief die Sendung auf Radio Dreyeckland Freiburg und auf Radio Frei Erfurt. Zitiervorschlag (bei Zitierung einzelner Sprechender aus der Sendung): Vorname Name, in: Radio RomaRespekt #12 - Giuvlipen – feministisches Romani Theater aus Bukarest, Erstausstrahlung am 4. November 2017 um 18 Uhr auf Radio Blau in Leipzig, [Link] (abgerufen am ...)