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retten! Archiv

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Laut Axa-Kindersicherheitsreport wissen nur ca. 17 % der befragten Eltern, dass bereits kleinflächige Verbrennungen für Säuglinge und Kleinkinder lebensgefährlich sein können. Während bei Erwachsenen erst ab einer verbrannten Körperoberfläche von 15 % Lebensgefahr besteht, reichen bei Kleinkindern schon 5 %.
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Alle Jahre wieder locken die Oktoberfeste zahlreiche Besucher zu den Fahrgeschäften und in die Festzelte. Der Rettungsdienst hat dann viel zu tun: Neben kleineren Verletzungen nach Auseinandersetzungen kommt es regelmäßig zu Notfällen im Zusammenhang mit verstärktem Alkoholkonsum.
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Kommt es bei Verletzungen zu einem großen Blutverlust, sind es v. a. Ersthelfer, die mit blutstillenden Maßnahmen das Leben des Patienten retten können. Aufgabe des Rettungsdienstes ist es, danach den Kreislauf des Patienten zu stabilisieren und den schnellen Transport in die Klinik zu gewährleisten.
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2015 haben über 1 Millionen Menschen in Deutschland um Asyl gebeten – mehr als 5-mal so viele wie in den Jahren zuvor. Auch der Rettungsdienst versorgt nun deutlich häufiger Migranten. So wie im vorgestellten Fall. Eine junge Syrerin leidet unter starkem Erbrechen. Das Schwierigste dabei: die Verständigung.
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Mitte Oktober 2015 hat der Europäische Rat für Wiederbelebung (ERC) die aktualisierten Leitlinien zur Herz-Lungen-Wiederbelebungveröffentlicht. Weil der frühe Beginn einer Reanimation maßgeblich für ihren Erfolg ist, legen die Leitlinien einen besonderen Wert auf die Anleitung von Ersthelfern durch die Leitstelle.
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Der Schlaganfall ist hierzulande die dritthäufigste Todesursache. Entscheidend für Überlebenswahrscheinlichkeit und Folgeschäden sind der zeitnahe Transport in die Klinik und die nachhaltige Versorgung in einer Stroke Unit. Der Rettungsdienst nimmt hier eine Schlüsselposition ein.
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Bauchschmerzen klingen banal, sind für den Rettungsdienst aber alles andere als einfach. Häufig gelingt es nur, eine Verdachtsdiagnose zu stellen. Entscheidend ist, die Transportpriorität festzulegen und die richtige Zielklinik auszuwählen.
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Bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen oder in psychischen Ausnahmesituationen ist Einfühlungsvermögen gefragt. Fehlt die Einsicht des Betroffenen in die eigene Erkrankung und die damit nötige Behandlung, kann es bei Eigen- oder Fremdgefährdung zu einer Zwangseinweisung in die Psychiatrie kommen.
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Die Suche nach einer möglichen Diagnose – bei unklaren Zustandsbildern – erfordert konsequentes Abarbeiten von Standards, viel Einfühlungsvermögen und kriminalistisches Gespür. Aber selbst nach einer ausführlichen Anamneseerhebung kann man präklinisch manchmal keine eindeutige Diagnose stellen.
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Die meisten Einsatzfahrten im Rettungsdienst sind nicht – wie häufig angenommen – Transporte von Notfallpatienten, sondern Krankentransporte. Denn täglich müssen nicht gehfähige Patienten zum Haus- oder Facharzt, in die Klinik oder zur Dialyse und wieder zurück gebracht werden.
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In ländlichen Gegenden haben Patienten nicht immer Zugang zu einer passenden Fachklinik. Sie werden zuerst in der nächstgelegenen Klinik stabilisiert und dann weitertransportiert. Für diese Notfallverlegung wird der Rettungsdienst gerufen. Über längere Strecken bietet sich auch eine Verlegung mit dem Rettungshubschrauber an.
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Bei Stürzen aus großer Höhe oder Unfällen mit hohen Geschwindigkeiten kommt es häufig zu Verletzungen der Wirbelsäule. Eine fachgerechte Immobilisation und ein schonender Transport können zusätzliche Schädigungen verhindern und die Prognose für eine vollständige Wiederherstellung positiv beeinflussen.
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Es ist kurz nach Mitternacht, als bei der Rettungsleitstelle hintereinander mehrere Notrufe eingehen und ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus melden. Der Leitstellendisponent alarmiert Feuerwehr, mehrere RTWs, Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL RD).
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Es ist ein sonniger Tag im Mai. Manfred und seine Freunde wandern zur nahegelegenen Grillhütte. Kurz vor dem Ziel schreit Manfred plötzlich auf – eine Biene hat ihn in den Mund gestochen. „Mist“, stöhnt er. „Ich habe doch eine Insektenstichallergie und die Medikamente sind zu Hause!“
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Seit einigen Tagen geht es Herrn Bräuning nicht gut, die Erkältung will einfach nicht abklingen. Seine Frau hat ihn immer wieder gedrängt, zum Arzt zu gehen. Bisher hat er sich geweigert und versucht, Husten und Fieber mit bewährten Hausmitteln zu kurieren. Am späten Abend bekommt er Schüttelfrost und hohes Fieber. Seine Frau ruft besorgt den Rettungsdienst.
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