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retten! Archiv
25 Episoden
1 Minute
Die beiden Freunde Markus und Andreas rasen mit ihren Mountainbikes auf einem steilen Pfad den Berg hinunter. Es geht über Steine und Wurzeln. Kurz ist Andreas unkonzentriert und übersieht einen Ast, der quer auf dem Pfad liegt. Andreas verliert das Gleichgewicht und stürzt. Ein stechender Schmerz schießt ihm ins rechte Bein.
1 Minute
Wolfgang Wagner macht sich große Sorgen. Spät in der Nacht hat er von seinem Freund eine SMS erhalten mit dem Inhalt: „Ist doch alles sinnlos. Ich mache jetzt Schluss, ich bring' mich um.“ Nun steht Wagner vor der Wohnungstür seines Freundes, doch dieser reagiert nicht auf Klingeln oder Klopfen.
1 Minute
Die Wehen sind sehr stark, und als die Fruchtblase platzt, ist sich Frau Hilger* sicher: Das Kind kommt – und zwar bald! Es bleibt keine Zeit mehr, um sich von ihrem Ehemann in die Klinik fahren zu lassen. Also bittet sie ihn, den Rettungsdienst zu rufen. „Es geht los!“
1 Minute
Ein Unwetter im Frühsommer auf der A 81: Starker Regen prasselt auf die Straße, Wasser spritzt von den Reifen auf, die Rücklichter der Autos sind kaum noch zu erkennen. Plötzlich kann ein Lkw nicht mehr bremsen und kracht in einen Kleinlaster. Immer mehr Autos schlittern in die Unfallstelle, darunter auch ein Reisebus.
1 Minute
Verdacht auf Herzinfarkt – einer der häufigsten Einsatzgründe im Rettungsdienstalltag. Meist sind die Symptome typisch: Brustschmerzen, Atemnot, Engegefühl und ausstrahlende Schmerzen in den linken Arm. Trotzdem darf man nicht voreilig handeln, sondern muss strukturiert vorgehen.
1 Minute
Atemnot bei Kindern kann glimpflich ablaufen oder lebensbedrohlich sein. Kennt man die jeweils typischen Symptome, lässt sich die Ursache meist schnell feststellen – darunter auch der Pseudokrupp.
1 Minute
Dialysepflichtige Diabetiker haben regelmäßig mit dem Rettungsdienst zu tun – sie werden mehrmals pro Woche per Krankentransport ins Dialysezentrum gebracht. Oft kennen sich Patient und Besatzung und man kommt während der Fahrt ins Gespräch – denn viele Patienten haben das Bedürfnis, zu erzählen.
1 Minute
Zusammenfassung Da ein bewusstloser Unfall-Patient keine Angaben zu seinen Verletzungen machen kann, ist das Erstellen einer Arbeitsdiagnose besonders schwer. Umso wichtiger ist das strukturierte Vorgehen bei der Untersuchung, um keine Verletzung zu übersehen.
5 Minuten
Kein eindeutiges Symptom – keine sichere Diagnose. Gerade das Symptom ”Atemnot“ kann Vieles bedeuten. Umso wichtiger ist die gezielte Anamnese und das Abhören der Atemwege – es hilft, sichere Diff erenzialdiagnosen zu stellen.
6 Minuten
Kriminalistisches Gespür und geschickte Fragetechnik sind im Einsatz gefragt, wenn der Patient keine Auskunft geben kann. Fehlen augenfällige Symptome, muss man sich Schritt für Schritt einer Verdachtsdiagnose nähern.