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33 Minuten
Aufrüstung und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch? Prof. Dr. Stefan Beyer erklärt, warum beides zusammengehört.

Steigende Verteidigungsbudgets, neue Waffensysteme, sicherheitspolitische Zeitenwende – und gleichzeitig der Druck, Emissionen zu senken und die Wirtschaft klimaneutral umzubauen. Was wie ein fundamentaler Widerspruch klingt, ist für Prof. Dr. Stefan Beyer vom German Institute for Defense and Strategic Studies in Hamburg eine strategische Herausforderung, die sich nur gemeinsam lösen lässt.

In dieser Folge von Sustainability to go spricht Elmer Lenzen mit dem Verteidigungsökonomen über sein Konzept der „Sustainable Defense": Wie wird der Klimawandel zum unsichtbaren Sicherheitsrisiko? Warum macht Unabhängigkeit von fossilen Energien Streitkräfte operativ stärker? Und weshalb könnte militärische Aufrüstung – richtig gedacht – zum Innovationstreiber für die grüne Transformation werden?

Beyer analysiert die strukturellen Zwänge des Bundeshaushalts, den Präventionsfluch bei Verteidigungsausgaben und das Potenzial von Dual Use bis hin zu Multiple Use. Eine kluge Diskussion über die blinden Flecken in der aktuellen Zeitenwende-Debatte.
1 minute
In ihrem Buch ‚All in!‘ stellt unser heutiger Gast Prof. Estelle Herlyn eine unbequeme Diagnose: Der deutsche ‚All-Electric‘-Ansatz könnte global betrachtet ein Irrweg sein. Denn die Schwellenländer werden sich kaum verbieten lassen, ihre Ressourcen für den Aufstieg zu nutzen – so wie wir es über Jahrzehnte getan haben.

Wir müssen uns fragen: Was ist wirklich bezahlbar? Was ist nachhaltig akzeptabel? Und wie schaffen wir es, wieder unvoreingenommen über technische Optionen zu reden, ohne dass sofort die ideologischen Alarmsirenen schrillen?
30 Minuten
In jüngster Zeit galt Nachhaltigkeit in Unternehmen als moralische Pflicht oder regulatorische Last – ein Kostenfaktor, der sich nur schwer mit Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren ließ. Der aktuelle Draghi-Report zur europäischen Wirtschaft hat diese alte Dichotomie wiederbelebt: Mehr Klimaschutz koste Wachstum, so der Tenor. Ein intellektueller Rückschritt, sagen Kritiker, denn längst zeigt sich, dass ökologisches Handeln ökonomisch sinnvoll sein kann.

Energieeffizienz, Ressourcenschonung und resiliente Lieferketten sind nicht nur gut fürs Klima, sondern lnagfristig entscheidend für den Markterfolg. In diesem Podcast widmen wir uns deshalb ausführlich der wirtschaftlichen Dimension nachhaltiger Transformation.

Wie misst man den Return on Investment von Klimaschutz? Welche Projekte rechnen sich besonders schnell – und wo zeigt sich der Nutzen erst langfristig? Wir sprechen mit Melanie Kubin-Hardewig darüber, wie die Telekom Nachhaltigkeit in ihre Investitionslogik integriert, warum CO₂-Vermeidung auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist und wie sich Resilienz und Innovationskraft in Euro und Cent übersetzen lassen.
21 Minuten
Klimaneutral? Das reicht längst nicht mehr. Während die Baubranche noch über CO₂-Kompensationen diskutiert, geht Interface einen radikalen Schritt weiter: Der Bodenbelagshersteller will bis 2040 CO₂-negativ werden – ganz ohne Ausgleichszahlungen. Mehr Kohlenstoff speichern als ausstoßen, lautet die Devise. Carbon Net Positive statt Net Zero. Doch wie realistisch ist diese Vision in einer Industrie, die noch immer auf Bitumen und fossile Rohstoffe setzt?
31 Minuten
Unser heutiger Gast sagt: Nachhaltigkeit ist gescheitert. Und er sagt das nicht leichtfertig. Michael Braungart ist Chemiker, Unternehmer, Buchautor — und einer der radikalsten Vordenker, wenn es um Umwelt, Wirtschaft und Innovation geht. Er hat das Cradle-to-Cradle-Konzept entwickelt, das weltweit Unternehmen und Designer inspiriert.
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Über diesen Podcast

In unserer Podcastreihe beleuchten wir spannende Aspekte zu Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsethik und Verbraucherthemen. Mehr dazu auch online unter Umweltdialog.de
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„Sustainability To Go“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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