Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Was wichtig ist Archiv

1637 Episoden
36 Minuten
Zu Wort kommen in dieser Folge die Fotografin Inge Prader und Hannes Androsch, der Aufsichtsratsvorsitzende des Austrian Institute for Technologies (AIT), das gemeinsam mit dem Forum Alpbach seit über 35 Jahren die Technologiegespräche ausrichten. Außerdem erzählt Philippe Narval, Generalsekretär des Europäischen Forum Alpbach wie viel Verlust das Forum in diesem Jahr machen wird. Anna Wallner nimmt an der digitalen Morgen-Mediation des Forums teil und besucht auch Eva Lederer, die Wirtin Alpbacher Pension Fürstenhäusl und ihre Hühner. Lederer sieht die aktuelle, stillere Sommersaison mit deutlich weniger Gästen als sonst durchaus positiv. „Das bringt die Wertschätzung füreinander zurück." Nach diesem Sommer mit weniger Einnahmen und vor allem viel weniger persönlichen Begegnungen würden sowohl die Alpbacher als auch die Forumsgäste wieder mehr schätzen, was sie aneinander haben, ist sie sicher.Am Ende der Episode trifft Anna Wallner auch Cesy Leonard, die Chefin des Planungsstabes des Zentrum für Politische Schönheit und Co-Gründerin der Demokratieförderplattform „Radikale Töchter“. Die beiden reden über den Unterschied zwischen politischer Kunst und künstlerischem Aktivismus. Über die Beweggründe für teilweise sehr radikale Kunstinstallation des Zentrums und was sie und die Kollegen dazu gesagt haben, dass man ihnen 2019 zugetraut hätte, hinter der Ibiza-Videofalle für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu stecken. Außerdem erzählt Leonard, wie sie mit den „Radikalen Töchtern“ junge Menschen wieder für Politik begeistern möchte. Der „Presse“-Podcast aus Alpbach wird präsentiert von Accenture Österreich, dem weltweit führenden Beratungsunternehmen für Digitalisierung.
29 Minuten
In der zweiten Folge geht es um Präsenz und Wertschätzung von Frauen beim Forum. Anna Wallner trifft die Star-Scoutin der Tagung, spricht mit Sonja Jöchtl (Geschäftsführerin der EFA Stiftung), Sophie Rendl ("Frauendomäne") und mit Avanade-Chefin Christiane Noll über Herausforderungen des Home-Office. Und am Ende besucht sie im Bergdorf ein Begräbnis.
25 Minuten
In der ersten Folge des neuen Reportage-Podcasts geht Anna-Maria Wallner im Congress Centrum Fiebermessen, hört Jazz in der Congress-garage, trifft Franz Fischler und seinen Vorgänger Erhard Busek und spricht mit Schauspieler Karl Markovics über seine Begegnungen in Alpbach.
36 Minuten
Zur Debatte der Woche um die Ein- und Ausladung der österreichischen Kabarettistin Lisa Eckhart bei einem Hamburger Literaturfestival: In der ersten 1848-Folge nach der Sommerpause trifft Anna Wallner auf die derzeit polarisierende steirische Kabarettistin Lisa Eckhart und spricht mit ihr über die Cancel-Culture-Debatte, ihren Debütroman "Omama", ihr Verständnis von Feminismus und wieviel Kunstfigur in ihr steckt.
23 Minuten
Seit ein paar Tagen ist er endlich richtig da, der Sommer. Pünktlich zum Start der Sommerferien zumindest für die Schüler aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Aber ist das Grund zum Entspannen? Glaubt man Experten, sollten wir uns nicht so sicher sein, dass wir das Covid-19-Virus komplett unter Kontrolle haben. Noch dazu ist die Zahl der aktiv Erkrankten in Österreich knapp unter 600 so hoch wie seit Wochen nicht und es häufen sich die Nachrichten von neuen kleineren und ganz schön großen Clustern, die in Bundesländern wie in deutschen Nordrhein-Westfalen auch lokale Lockdowns erforderlich machen. Wie sorglos dürfen wir auch im Freien sein? Was ist von diversen Berechnungen zu halten, die Experten anstellen und einen weiteren Anstieg von Covid-19-Fällen Mitte Juli prognostizieren? Und wie soll man den Urlaub planen? Darüber spricht Anna Wallner mit Köksal Baltaci, dem Corona-Experten der „Presse“. Er liefert sozusagen ein kleines Safety-Info-Paket für die Ferienzeit.
18 Minuten
Es liest sich wie ein filmreifer Kriminalfall, der Bilanzskandal rund um den DAX-Konzern Wirecard: Zuerst trat der Geschäftsführer Markus Braun, ein Österreicher, relativ überraschend zurück, ein neuer Geschäftsführer rückte auf. Dann stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, 1,9 Milliarden Euro sind einfach verschwunden oder haben möglicherweise nie existiert. Markus Braun stellte sich den deutschen Behörden, kam auf Kaution in Höhe von 5 Millionen Euro frei. Wirecard meldete nun auch Insolvenz an. In dieser Folge erzählt Gerhard Hofer, der Leiter des "Presse"-Wirtschaftsressorts von Hintergründen und Entwicklungen rund um Wirecard. Wilhelm Rasinger, der Präsident der Interessenvertretung für Anleger in Österreich sagt, worauf Wirecard-Anleger in Österreich jetzt achten sollten. Aber nur so viel: Sehr viele scheint es nicht zu geben. Idee und Moderation: Anna Wallner; Schnitt: Georg Gfrerer.
30 Minuten
50 Milliarden Euro bewegt die Regierung in den kommenden Monaten, um die durch die Coronakrise geschwächte Wirtschaft anzukurbeln und besonders betroffene Gruppen zu unterstützen. Was sagen der "Presse"-Wirtschafsreporter Norbert Rief und die Wirtschaftsforscher Margit Schratzenstaller (Wifo) und Martin Kocher (IHS) dazu? Anna Wallner hat sich angesehen, wo die Schwachstellen des Hilfspakets liegen, was durchaus gelungen ist und was Deutschland besser oder anders macht. Eine Folge über Arbeitslosenunterstützung, Mehrwertsteuersenkung und die Frage, wie und wann wir den Schuldenberg, den wir jetzt anhäufen wieder loswerden.
14 Minuten
Die Industriellenvereinigung hat einen neuen Präsidenten gewählt: Georg Knill ist 47, leitet die Knill-Gruppe und gilt als Mann mit gutem Draht zum inneren ÖVP-Zirkel. Hanna Kordik, die Wirtschafts-Ressortchefin der "Presse" analysiert mit Anna Wallner die jüngste Wahl des IV-Präsidenten, um die im Vorfeld viel Streit und Zank herrschte. Und sie gibt Antworten auf folgende Fragen: Wer ist Georg Knill ? Wieso hat ein Vorgänger Georg Kapsch so polarisiert? Wieso hat es wieder keine Frau in die letzte Dreier-Kandidatenrunde geschafft und wieso ist die Wahl des Industriepräsidenten überhaupt so wichtig?
41 Minuten
Eine Folge zur Debatte der Woche: Am Donnerstag gingen in Wien 50.000 Menschen in Wien auf die Straße um im Gedenken an den in Minneapolis von drei Polizisten getöteten Schwarzen George Floyd gegen Rassismus und Polizeiwillkür zu demonstrieren. Das Black-Lives-Matter-Movement ist auch in Österreich angekommen. In dieser Folge erzählt Bloggerin Christl Clear, wieso der friedliche Protest auch in Wien Thema wurde und analysieren der US-österreichische Politologe Reinhard Heinisch und der republikanische Berater mit österreichischen Wurzeln, Peter Rough das harte Durchgreifen und teils bizarre Auftreten von US-Präsident Donald Trump. Die Wiener Journalistin Marietta Steinhart berichtet von den Protesten und Ausgangssperren in New York vergangene Woche. Idee, Aufnahme und Moderation: Anna Wallner. Schnitt und Postproduktion: Georg Gfrerer. Seit dem Mord an George Floyd in Minneapolis durch drei Polizisten versinken die USA im Chaos und Präsident Donald Trump spaltet mit seinen harten Ansagen weiter. In dieser Folge zum Thema der Woche kommen der österreichisch-amerikanische Politologe Reinhard Heinisch und der republikanische Berater Peter Rough zu Wort und analysieren Trumps Law-and-Order-Vorgehen und sind beide der Meinung, dass ihm das sogar nützen kann. Außerdem spricht Bloggerin Christl Clear über Rassismus gegen Schwarze und People of Colour in Österreich und die friedlichen Black-Lives-Matter-Proteste in Wien, die überraschend großen Zulauf haben.
31 Minuten
Das ist der 30. und letzte Eintrag der "Corona Diaries" der "Presse". 30 Folgen sind in zehn Wochen zustande gekommen. Diesmal geht es um die Salzburger Festspiele, die doch stattfinden, wenn auch deutlich kleiner und kürzer als bisher. Präsidentin Helga Rabl-Stadler erzählt in dieser Folge von den schwierigen Verhandlungen und Planungen für eine Festspielsaison im Ausnahmezustand. Sie gibt einen Einblick in das Programm der Festspiele und worauf sie sich am meisten freut und sagt, wie man gemeinsam trotzdem ein würdiges Jubiläum zum 100. Geburtstag ausrichten will. Sie wehrt sich gegen Angriffe aus dem deutschen Feuilleton - und verrät, wieso sie Worte wie "abgespecktes Festival" oder "Risikogruppe" nicht mehr hören kann. "Ich bin Mitglied der Risikogruppe und glaube ganz selbstbewusst, dass ich für die Festspiele kein Risiko, sondern eher eine Versicherung bin mit meinem Einsatz.“
28 Minuten
Kurt Scholz war in den 1990ern Wiener Stadtschulratspräsident, Restitutionsbeauftragter der Stadt Wien und 16 Jahre lang Kolumnist der "Presse". Seit den Corona-Isolationswochen schreibt er wieder regelmäßig im Feuilleton der Zeitung. 30 Texte sind seit Mitte März unter dem Titel "Für Zeiten wie diese" erschienen. Mit Anna Wallner lässt er die vergangenen Wochen Revue passieren. Spricht über die Philematologie, die Wissenschaft des Küssens, sein Schreiben in Coronazeiten und wie er zum Umgang mit Kultur- und Schulbetrieb in den vergangenen Wochen steht. Seine neue Kolumne schreibt er auch weiterhin einmal wöchentlich im Feuilleton der "Presse".
25 Minuten
In dieser Folge analysiert "Presse"-Innenpolitikexpertin Ulrike Weiser die aktuelle Streitfront zwischen dem türkisen Innenminister Karl Nehammer und dem roten Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Die Leiterin der "Presse am Sonntag" und stellvertretende Innenpolitik-Chefin blickt auch auf den anlaufenden Wahlkampf zur Wien-Wahl am 11. Oktober. Es geht um den Vorfall im Kleinwalsertal und die Position der Wiener Grünen in den kommenden Wochen.
37 Minuten
Am 15. Mai haben Österreichs Gastronomiebetriebe nach neuneinhalb Wochen wieder aufgesperrt. Noch am ersten, sehr regnerischen Vormittag traf Anna Wallner den Autor und Gastronomieexperten Christian Seiler ("Alles Gute. Die Welt als Speisekarte", Echtzeit Verlag) auf Melange und Tee im Schwarzen Kameel unweit des Wiener Graben. Die beiden sprachen über die lange Pause für Wirtshäuser, Café und Restaurants und mit welchen Auflagen und Beschränkungen sie jetzt wieder öffnen.
25 Minuten
Auch der Profisport in Österreich und der ganzen Welt steht seit Mitte März still. Am Wochenende nimmt immerhin die deutsche Bundesliga ihre Spiele wieder auf, wenn auch in leeren Stadien ohne Publikum. Am 2. Juni folgt die österreichische Bundesliga. In dieser Folge spricht Anna Wallner mit Markku Datler, dem Sport-Ressortleiter der "Presse". Er erzählt, wieso Geisterspiele im Fußball bisher als Strafe für die Mannschaft galt, dass man sich zumindest auf die Formel 1 in Spielberg im Juli freuen kann, aber sonst nicht mehr auf sportliche Großereignisse im Jahr 2020 hoffen sollte. Mehr "Presse"-Podcasts unter https://www.diepresse.com/meinung/podcast
30 Minuten
Katharina Mader ist Ökonomin und Assistenzprofessorin am Institut für Heterodoxe Ökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien und sie untersucht aktuell in einer Studie die Auswirkungen der Coronakrise auf Familien und die Rollenverteilung zwischen Vätern und Müttern. In dieser Folge zum Muttertag spricht sie mit Anna Wallner über die Folge von wochenlangem Home-Office, Kinderbetreuung und Home-Schooling. So haben Männer eher ein Büro in ihren eigenen vier Wänden, Frauen arbeiten dafür am Sofa, am Küchentisch, am Esstisch und betreuen daneben häufiger die Kinder. Frauen arbeiten öfter Teilzeit und machen mehr unbezahlte Arbeit, sind häufiger alleinerziehend und arbeiten öfter in systemerhaltenden Berufen. Wo liegen die Gefahren der aktuellen Situation und gibt es, bei all den Backlash-Sorgen, auch Vorteile von Home-Office und Distance Work und Learning? Schnitt und Musik: Georg Gfrerer.
Was wichtig ist

Was wichtig ist

Was wichtig wird