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  4. Berliner Märzkämpfe: Noske lässt Aufständische niederschießen | 13.3.1919
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sind die bekanntesten Opfer des
brutalen Machtkampfs, der in Deutschland nach der
Novemberrevolution 1918 einsetzte. Sozialdemokraten und Kommunisten
hatten zwar den Kaiser zum Abdanken gebracht, aber nach dem Ende
der Monarchie war die Sozialdemokratie tief gespalten. Auf der
einen Seite die etablierten SPDler unter Friedrich Ebert, Philipp
Scheidemann und Gustav Noske. Sie wollten vor allem geordnete
Verhältnisse. Diesen „Mehrheits-Sozialdemokraten“ stand wiederum
die unabhängige Sozialdemokratische Partei gegenüber. Sie wollte
grundlegend andere Verhältnisse. Hinter ihr versammelten sich die
Arbeiterschaft und die Revolutionäre. Sie wollten die
Verstaatlichung der Industrie und die Entmachtung des Militärs.
Auch der links-marxistische Spartakusbund gehörte dazu. Die
Auseinandersetzung zwischen diesen beiden sozialdemokratischen
Parteien, der MSPD und der USPD, eskalierte zunächst in einem
Generalstreik im Januar 1919, dem „Spartakusaufstand“, an dessen
Ende auch Luxemburg und Liebknecht ermordet wurden. Zwei Monate
später drohten die Berliner Märzkämpfe zu einem Bürgerkrieg
auszuarten. Der Heeresbeauftragte Gustav Noske beendete den
Konflikt per Schießbefehl. Am 13. März verkündete er den Sieg über
die Aufständischen. - Am Ende starben in diesen Berliner Häuser-
und Straßenkämpfen mindestens 1.200 Menschen. Die Märzkämpfe
markieren das vorläufige Ende der „Novemberrevolution“.
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„Berliner Märzkämpfe: Noske lässt Aufständische niederschießen | 13.3.1919“

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