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  4. Hans Bredow über die deutsche Rundfunkgeschichte | 21.7.1948
Drei Jahre nach Kriegsende hält Hans Bredow einen Vortrag an einer
deutschen Universität. Ausführlich erzählt er, wie der Rundfunk in
Deutschland zwischen den Weltkriegen entstanden ist – und welche
Lehren sich daraus für den neu aufzubauenden Rundfunk der
Nachkriegszeit ergeben. Er betont, dass es eine föderale Struktur
braucht, um die kulturelle Vielfalt im Land abzubilden. Dass der
Rundfunk nicht von Reklame leben soll. Interessant im folgenden
Vortrag ist, dass er die Rundfunksituation in der NS-Zeit praktisch
komplett ausklammert. Vielleicht, weil Bredow, der den Rundfunk in
der Weimarer Zeit aufgebaut hat, von 1933 bis 1945 selbst
buchstäblich außen vor war. Am Tag der Machtergreifung Hitlers –
war er von seinem Amt als Staatssekretär für das Telegrafen-,
Fernsprech- und Funkwesen zurückgetreten. 16 Monate verbrachte er
in der NS-Zeit im Gefängnis Berlin Moabit. Er wollte in die USA
ausreisen, was ihm verweigert wurde. Umso mehr bringt er hier im
Vortrag seine Freude zum Ausdruck, nach dem Krieg endlich wieder an
einer Universität sprechen zu dürfen. Die einleitende Worte spicht
der Medienjournalist und Leiter der Arbeitsgemeinschaft für
Rundfunkkunde Kurt Wagenführ – der später das bis heute bestehende
Hans-Bredow-Institut in Hamburg mitbegründet hat.
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„Hans Bredow über die deutsche Rundfunkgeschichte | 21.7.1948“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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