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  4. Erich Honecker: Freundschaftsbesuch in der Volksrepublik Mosambik | 24.2.1979
Im Februar 1979 reist eine Delegation der DDR-Regierung unter
Leitung von Erich Honecker zu einem offiziellen Freundschaftsbesuch
in die Volksrepublik Mosambik. Im Sinne der sogenannten
"Antiimperialistischen Solidarität" unterstützt die DDR seit den
1960ern junge sozialistische Staaten in Asien und Afrika. Mosambik
im Südosten Afrikas war erst 1975 unabhängig geworden von der
Kolonialmacht Portugal. Honeckers Besuch in der Hauptstadt Maputo
endet mit einem Freundschaftsvertrag. Mosambikaner sollen in die
DDR kommen und eine berufliche Ausbildung erhalten. Die DDR
wiederum erhält durch das Abkommen mit Mosambik Zugang zu Devisen
und zu Rohstoffen wie Steinkohle. Die Rede von Erich Honecker
anlässlich der Vertragsunterzeichnung wird am 24.2.1979 im Rundfunk
der DDR ausgestrahlt. Durch den bilateralen Vertrag kamen von 1979
bis 1989 etwa 20.000 Arbeitskräfte aus Mosambik in die DDR. Doch
ein Teil ihres Lohns wurde von der DDR einbehalten - zur Tilgung
der Staatsschulden, die Mosambik bei der DDR hatte. Bis heute
kämpfen die ehemaligen Vertragsarbeitskräfte aus Mosambik für
Entschädigungszahlungen. Im Bild: Erich Honecker, Generalsekretär
des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands
(SED) und Staatsratsvorsitzender der DDR, und Oliver Tambo,
Präsident des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) von Südafrika,
trafen am 23. Februar 1979 in Maputo in Mosambik zu einer
Unterredung zusammen. Honecker hielt sich vom 22. bis 24. Februar
zu einem Freundschaftsbesuch in Mosambik auf.
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„Erich Honecker: Freundschaftsbesuch in der Volksrepublik Mosambik | 24.2.1979“

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