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  4. Uwe Barschels Tod in Genf – Mord oder Suizid? | 11. bis 16.10.1987
Zwei Reporter des "Stern" finden Uwe Barschel tot in der Badewanne
seines Zimmers im Genfer Luxus-Hotel "Beau Rivage". Der Fall löst
sofort Spekulationen aus. Denn Uwe Barschel war drei Wochen zuvor
von seinem Amt als Ministerpräsident wegen der nach ihm benannten
"Barschel-Affäre" zurückgetreten. Seine politische Karriere war
vorerst am Ende. Und so drängt sich rasch auch in diesen
Nachrichten die Vermutung auf, Barschel habe sich das Leben
genommen. Doch die Befundlage erweist sich zunehmend als komplex
und widersprüchlich. War es Mord oder Suizid? Die Ermittlungen nach
dem Tod bringen fast täglich neue Erkenntnisse, aber keine echte
Antwort. 12. Oktober, der Tag nach dem Tod. 14.10. Inzwischen ist
bekannt: Barschel hatte vor seinem Tod Kontakt mit einem Mann, der
sich Robert Roloff nannte. Mit Roloff wollte er sich in Genf
treffen, berichtet Barschels Frau. Diese hatte ihm erklärt, er
kenne die Hintermänner, die Barschel die Abhöraffäre gegen Engholm
anhängen wollten und er habe entlastendes Material. Die Polizei
erklärt wiederum, dass Barschel vor seinem Tod offenbar Medikamente
in einer tödlichen Dosis genommen habe. 16. Oktober, weitere
Ermittlungen Die Ermittlungen ziehen sich über Jahre hin. Gerüchte
kommen auf, Barschel sei in Waffengeschäfte verwickelt gewesen und
habe bestimmten Waffenhändler oder gar Regierungen mit Enthüllungen
gedroht – doch diese Thesen konnten nie erhärtet werden. Bei der
Frage: Mord oder Suizid? sind sich die beteiligten Ermittler bis
zuletzt nicht einig geworden.
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„Uwe Barschels Tod in Genf – Mord oder Suizid? | 11. bis 16.10.1987“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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