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  4. Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" – Chinas Regierung schlägt Proteste nieder | 3. bis 5.6.1989
Im Juni 1989 schlägt die chinesische Führung die Proteste auf dem
Tian’anmen-Platz nieder, dem Platz des himmlischen Friedens in
Peking. Am Ende zählt das chinesische Rote Kreuz 2.600 Tote. Die
Entwicklung beginnt am 15. April nach dem Tod von Hu Yaobang. Er
war bis 1987 Generalsekretär der Kommunistischen Partei, fiel aber,
weil zu reformorientiert, bei der Parteiführung in Ungnade und
wurde abgesetzt. Als er nun 1989 stirbt, bekunden viele öffentlich
ihre Trauer, ziehen auf die Straße. Aus Trauerkundgebungen werden
schnell Proteste gegen das Regime. Im Mai beschließt die Pekinger
Studenschaft einen Hungerstreik. Zunächst sieht es so aus, als
lasse sich die Parteiführung auf einen Dialog ein. Der Sowjetische
Staatschef Michail Gorbatschow besucht Peking, was ebenfalls
Hoffnungen weckt. Auch die deutsche Presse spekuliert teilweise auf
eine "chinesische Perestrojka", die jetzt kommen könnte. Doch dann
kippt es wieder um. Die Studierenden bleiben aber weiter auf dem
Platz. Es kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den
Sicherheitskräften. Die Berichte der Korrespondenten Bernhard
Hermann und Ludwig Thamm zeigen, wie sich die Situation ab dem 3.
Juni 1989 zuspitzt. Am Tag drauf, dem 4. Juni, berichten der
Südwestfunk und ARD-Korrespondent Ludwig Thamm bereits von einem
Massaker. Viele Protestierende harren weiter aus. Doch die Armee
bleibt auch am 5. Juni 1989 entschlossen, die Proteste
niederzuschlagen.
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„Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" – Chinas Regierung schlägt Proteste nieder | 3. bis 5.6.1989“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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