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IDEOLOGIE: Darum hassen Linke Israel.

IDEOLOGIE: Darum hassen Linke Israel.

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Teile der westlichen Linken betrachten Israel heute nicht mehr
als demokratischen Staat, sondern als Symbol westlicher Macht,
kolonialer Unterdrückung und nationaler Selbstbehauptung. Diese
Sichtweise entstand vor allem seit den 1960er Jahren unter dem
Einfluss antikolonialer und postkolonialer Theorien, etwa durch
Edward Saids Werk „Orientalism“ (1978). Im postkolonialen
Weltbild gelten die Palästinenser als Opfer und Israel als Täter
— historische Komplexität tritt dabei oft in den Hintergrund.
Daraus entstand eine ideologische Nähe zwischen Teilen der
radikalen Linken und islamistischen Bewegungen, die zwar
unterschiedliche Motive haben, aber denselben Gegner: Israel und
den Westen. Besonders paradox ist dabei, dass progressive
Aktivisten häufig Bewegungen unterstützen, deren Werte — etwa in
Fragen von Frauenrechten oder Homosexualität — den eigenen
fundamental widersprechen. Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober
2023 zeigte sich diese ideologische Verzerrung besonders
deutlich, als Teile westlicher Hochschulmilieus die Gewalt
relativierten oder Israel selbst verantwortlich machten. Kritiker
sehen darin eine neue Form des Antizionismus, der sich moralisch
progressiv gibt, aber antisemitische Denkmuster reproduziert. Am
Ende verbindet diese Allianz keine gemeinsamen liberalen Werte,
sondern vor allem die gemeinsame Ablehnung des Westens und seiner
politischen Ordnung.
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„IDEOLOGIE: Darum hassen Linke Israel.“

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