Auf alten Anrufbeantworter-Kassetten sind Stimmen erhalten, wie sie
im Leben klangen; heute reichen wenige Sekunden Aufnahme für einen
Stimmklon. Was heißt das für die Stimme eines Menschen, den es
nicht mehr gibt? Die Folge reicht von Thomas Edisons Phonograph und
seinem „Familienregister“ von 1878 über die älteste erhaltene
magnetische Tonaufnahme, Kaiser Franz Joseph 1901 in Wien, bis zum
Anrufbeantworter, der in den 90er Jahren in vielen Wohnungen
blinkte. Heute geht es um Stimmklone: was sie Menschen mit ALS
geben, warum Hunderte Synchronsprecherinnen und Synchronsprecher
einen Netflix-Vertrag nicht unterschreiben, wie Betrüger KI-Stimmen
für Schockanrufe nutzen und warum Forschende in Cambridge vor
Deadbots warnen. Mit Originaltönen von Thomas Edison (1927), Kaiser
Franz Joseph (1901) und einer Aufnahme von 1860. Dazu Szenen der
Familie Behrens, 1991 und 2026. Produziert mit KI: Recherche und
Text von Stefan Margenfeld, erzählt von einem KI-Klon seiner
Stimme. Alle Stimmen sind KI-generiert, mit Ausnahme der
historischen Originaltöne; die Musik ist mit KI erzeugt, die
Produktion ist KI-gestützt. Die Szenen sind nachgestellt, die
Familie Behrens und alle anderen Figuren sind erfunden. Kapitel
00:00 Anrufbeantworter, 1991 04:51 Edison und das Familienregister
08:17 Kaiser Franz Joseph, 1901 11:11 2026: Stimmklone und
Synchronsprecher 14:54 Schockanrufe und Deadbots 17:13 Die Kassette
vom Dachboden Transkript, Quellen und O-Ton-Nachweise:
https://margenfeld.com/podcast/nostalgie-und-ki/anrufbeantworter/
Quellen unter anderem: Library of Congress, Thomas A. Edison Papers
(Rutgers University), First Sounds, Computer History Museum,
Polizeiliche Kriminalprävention, University of Cambridge.
Originaltöne: Thomas Edison National Historical Park (National Park
Service); First Sounds, firstsounds.org, Creative Commons
Namensnennung 4.0 (CC BY 4.0); Wikimedia Commons, gemeinfrei.
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