Früher kam das Lexikon mit dem Vertreter an die Haustür, 24 Bände
auf Raten. Heute steht die KI-Antwort da, bevor man die Frage zu
Ende getippt hat. Nur weiß niemand so genau, woher sie kommt. Die
Folge erzählt vom Brockhaus-Lexikon in 24 Bänden und von den
Lexikonvertretern der Encyclopaedia Britannica, von Encarta auf
CD-ROM, von Google und Wikipedia und vom letzten gedruckten
Brockhaus 2014. Dann die KI-Antworten: die KI-Übersicht in der
Google-Suche, Suchen ohne Klick und erhebliche Probleme in 45
Prozent der KI-Antworten auf Nachrichtenfragen. Außerdem Bücher,
die für das KI-Training gescannt werden, und die Frage, wer das
Wissen bezahlt, wenn kaum noch jemand die Quelle besucht. Dazu
Szenen der Familie Behrens, 1985, 1994 und 2026. Produziert mit KI:
Recherche und Text von Stefan Margenfeld, erzählt von einem KI-Klon
seiner Stimme. Alle Stimmen sind KI-generiert, die Musik ist mit KI
erzeugt, die Produktion ist KI-gestützt. Die Szenen sind
nachgestellt, die Familie Behrens und alle anderen Figuren sind
erfunden. Kapitel 00:00 Lexikon an der Haustür 03:54 Encarta,
Google und Wikipedia 08:45 2026: KI-Antworten ohne Quellen 12:35
Wikipedia, KI-Texte und Grokipedia 14:50 Bücher für das KI-Training
17:59 Wer bezahlt das Wissen? Transkript und Quellen:
https://margenfeld.com/podcast/nostalgie-und-ki/lexikon/ Quellen
unter anderem: Pew Research Center, European Broadcasting Union,
Wikimedia Foundation, Bitkom, Nature, Duden.
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