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  4. Wie hört man das Universum, wenn Licht nicht ausreicht? - Die Entdeckung der Gravitationswellen | Fakten zum Einschlafen - Das Universum
Seit Jahrhunderten war das Hinsehen die einzig vernünftige
Methode, um den Kosmos zu erforschen. Licht war unser Bote, und
Teleskope waren die Werkzeuge, um die Geschichten des Universums
zu entschlüsseln. Doch 1916 erkannte ein Physiker in Berlin, dass
seine Theorie der Schwerkraft etwas verlangte, das kein Spiegel
einfangen konnte: Wellen in der Raumzeit selbst. Diese Folge
zeichnet den langen Weg nach, wie aus einer mathematischen
Vorhersage, an die selbst ihr Urheber zweifelte, einer der
präzisesten physikalischen Nachweise der Geschichte wurde.

Wir betrachten die frühen Versuche mit massiven Aluminiumstäben,
die indirekten Beweise durch umkreisende Neutronensterne und
schließlich den Bau der kilometerlangen Laserinterferometer. Am
14. September 2015 war es dann so weit: Ein Signal veränderte die
Astronomie nachhaltig. Wir besprechen, wie die Verschmelzung von
Schwarzen Löchern und Neutronensternen nicht nur das Universum
sichtbar, sondern auch hörbar machte und welche fundamentalen
Rätsel der Physik sich durch diese neue Art des Zuhörens
vielleicht künftig lösen lassen.

Manche Fragen klingen einfach, bis man versucht, sie zu
beantworten. Bei der Arbeit an dieser Episode kehrte ich immer
wieder zu der Frage zurück, wie man eine Veränderung messen will,
die tausendmal feiner ist als ein Proton. Mich fasziniert die
Geduld, mit der Forscher über Jahrzehnte an einem Instrument
arbeiteten, das jahrelang nur Schweigen registrierte. Diese
Geschichte ist ein Beweis dafür, dass das Universum auf Kanälen
kommuniziert, die wir erst langsam verstehen lernen.
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„Wie hört man das Universum, wenn Licht nicht ausreicht? - Die Entdeckung der Gravitationswellen | Fakten zum Einschlafen - Das Universum“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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