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Super-Recognizer: Der geheime Trumpf der Polizei

Super-Recognizer: Der geheime Trumpf der Polizei

Einstein vor 7 Monaten
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Die Kantonspolizei St. Gallen verstärkt ihre Ermittlungsarbeit
mit sogenannten Super-Recognizern. Diese seltenen Talente erkennen
Gesichter selbst nach Jahren oder bei schlechter Bildqualität
zuverlässig wieder. Eine menschliche Alternative zur umstrittenen
automatisierten Gesichtserkennung. Automatisierte Gesichtserkennung
bleibt rechtlich wie ethisch umstritten. Die Kantonspolizei St.
Gallen setzt deshalb auf Menschen mit einer angeborenen
Ausnahmefähigkeit: Super-Recognizer. Sie erkennen Gesichter unter
Bedingungen, unter denen selbst Algorithmen zum Teil versagen – bei
Schatten, Maskierungen, schlechten Aufnahmen oder stark veränderter
Erscheinung. Die Wissenschaft hinter der Gesichtserkennung Die
kognitive Neurowissenschaftlerin Meike Ramon hat ein mehrstufiges
Testverfahren entwickelt, mit dem Super-Recognizer identifiziert
werden können. Schätzungen zufolge haben zwischen einem und zwei
Prozent der Bevölkerung die Fähigkeit dazu. Auch Kathrin Hönegger
will herausfinden, ob in ihr eine Super-Recognizerin steckt, und
stellt sich dem Test. Hat sie das Zeug dazu? Fahndung in der
Menschenmenge Im Bahnhof St. Gallen werden die Fähigkeiten
nacheinander geprüft: Zuerst sucht der Super-Recognizer eine
bestimmte Person in der Menge – allein anhand eines alten
Kindheitsfotos. Anschliessend erhält Kathrin Hönegger ein anderes
Ziel und sucht eine zweite Person. Das Experiment zeigt, wie
anspruchsvoll es ist, in einer vorbeiströmenden Menschenmenge ein
einziges Gesicht zuverlässig zu identifizieren. Arbeit mit
schlechtem Bildmaterial Anschliessend taucht Hönegger bei der
Kantonspolizei St. Gallen in die Arbeit von Super-Recognizer Peter
ein. Anhand schlechten, verwackelten oder kaum erkennbaren
Bildmaterials muss er einzelne Personen identifizieren. Dabei
erfährt Hönegger, wie sich der Moment anfühlt, wenn im Bildrauschen
plötzlich ein Gesicht «sichtbar» wird. Gesichtsfahndung im
Eishockeystadion Noch anspruchsvoller wird es im Ausseneinsatz
während eines Eishockeyspiels. Peter soll Personen mit Rayonverbot
in der Menge erkennen – trotz Bewegung, wechselnden
Lichtverhältnissen und kurzen Blickfenstern. Nur anhand eines Fotos
die richtige Person zu finden, verlangt höchste Konzentration. Die
Sendung zeigt eindrücklich, wie menschliche Intuition, Erfahrung
und ein geschulter Blick dort greifen, wo Technologie nach wie vor
an Grenzen stösst.
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„Super-Recognizer: Der geheime Trumpf der Polizei“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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