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Podcast-Folge: Ist die Pressefreiheit in Gefahr? – Trump,
TV-Trends & 10 Jahre Funk

In der neuen Episode von „In kleiner Runde – Inside Medien“
analysieren Maurice Gajda und Julia Krüger den
besorgniserregenden Zustand der Pressefreiheit in den USA und
werfen einen kritischen Blick auf schwindende Diversität im
deutschen Fernsehen. Gemeinsam mit WELT-Korrespondent Gregor
Schwung beleuchten sie die medienpolitische Lage in Amerika und
diskutieren aktuelle Branchen-News, wie das zehnjährige Jubiläum
von Funk und die Ehrung von Annette Dittert.

Die USA gelten oft als Spiegel unserer eigenen Zukunft, doch beim
Thema Pressefreiheit zeichnet sich aktuell ein
düsteres Bild ab. Die Podcast-Hosts beleuchten das systematische
und offene Vorgehen der US-Regierung unter Donald Trump gegen
kritische Berichterstattung.

Verbannung aus dem Weißen Haus: Nachdem
Medien wie CNN, MS NOW und Politico unter dem ständigen
Vorwurf von "Fake News" vom Gelände verbannt wurden, reichten
die Sender eine Eilklage ein. Ein von Trump selbst ernannter
Richter kippte den Ausschluss kürzlich und berief sich auf
den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung (Meinungs- und
Pressefreiheit).

Solidarität im Press Pool: Als Reaktion auf
den Ausschluss hielten die großen TV-Netzwerke (darunter ABC,
CBS, NBC, CNN und sogar Fox News) zusammen und boykottierten
Trumps Auftritte. Ohne die Mikrofone der Sender zensierte
sich der Präsident auf der Bühne de facto selbst.

Propaganda statt Presse: Um der negativen
Berichterstattung zu entgehen, treibt Trump den Aufbau eines
eigenen Online-Senders ("Trump TV") voran, um seine Anhänger
ausschließlich mit regierungstreuen Informationen zu
erreichen.

Internationaler Vergleich: Im aktuellen
Ranking von Reporter ohne Grenzen belegen die USA nur noch
Platz 64 von 180 Ländern (Deutschland liegt auf Platz 14,
Norwegen auf Platz 1).

Als USA-Korrespondent für WELT ist Gregor
Schwung ganz nah am politischen Geschehen. In der Folge
ergänzt er die Diskussion mit seinen Erfahrungen vor Ort und
macht deutlich: Die Einschränkung der Pressefreiheit ist nicht
nur ein republikanisches Phänomen. Auch bei den Demokraten hat er
kürzlich Situationen erlebt, die das Verhältnis zwischen Politik
und unabhängiger Presse stark belasten.

Neben der US-Politik analysieren Maurice und Julia eine spürbare
Entwicklung in der deutschen Fernsehlandschaft. Aufhänger ist der
überraschende Moderationswechsel bei The Voice Kids: Nach sieben
Jahren wird Melissa Khalaj durch die
Sportmoderatorin Andrea Kaiser ersetzt. Für die
Hosts steht dieser Schritt stellvertretend für einen breiteren
Trend: TV-Programme scheinen sich der politischen Stimmung im
Land anzupassen. Der Mut zu mehr Vielfalt, der vor einigen Jahren
noch spürbar war, weicht aktuell einer weniger diversen
Programmgestaltung.

10 Jahre Funk: Das junge Angebot von ARD und
ZDF feiert Jubiläum. Fun Fact von ARD-Chef Florian Hager:
Eigentlich sollte das Netzwerk "EinZwo" heißen. Nach einem
Veto des gleichnamigen Hip-Hop-Duos (Dendemann & DJ
Rabauke) und dem internen Hashtag #freeeinszwo entstand kurz
vor dem Launch der Name Funk.

Hollywood im Umbruch: Aus Paramount und
WarnerBros/Discovery formiert sich das neue Konstrukt
Skydance, wobei die klassischen Studionamen als Marken
erhalten bleiben.

Ehrung für Annette Dittert: Die langjährige
ARD-Korrespondentin (2008–2025 in London) erhält das
Bundesverdienstkreuz. Als wichtigste
"Großbritannien-Erklärerin" hat sie mit ihren Berichten und
Dokumentationen die britische Seele greifbar gemacht und ist
zu einer unverzichtbaren Brückenbauerin für die
deutsch-britische Freundschaft geworden.

Pressefreiheit in den USA: Boykott, Zensur und Trump TVInside USA
mit Gregor SchwungRückschritt im deutschen TV: Schwindende
Diversität?Media-News & Small Talk: Von Funk bis Skydance
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„#161, Presse unter Druck?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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