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Frauenrechte – längst erkämpft?

Frauenrechte – längst erkämpft?

Arena/Reporter vor 7 Jahren
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Jahrzehnte sind vergangen, seit Schweizer Frauen das Stimmrecht
erhalten haben. Ist es heute noch nötig, für Frauenthemen zu
kämpfen? Setzen sich moderne Feministinnen für Gleichstellung ein -
oder nur für eigenen Interessen? Darüber diskutieren Christa
Rigozzi und Jonas Projer mit ihren Gästen. Für die einen ist sie
ein antifeministisches It-Girl der Rechten, für die anderen eine
unabhängige Powerfrau mit spitzem Mundwerk: Tamara Wernli. Die
ehemalige Moderatorin von Telebasel ist heute eine prominente
Youtuberin und Star-Kolumnistin der Basler Zeitung. In der
aktuellen Gender- und Feminismusdebatte hat die 45-Jährige eine
gepfefferte Meinung. So provoziert sie in ihren Youtube-Videos
unter anderem mit der These, der moderne Feminismus sei bloss ein
Angriff auf die Schönheit der Frauen. Wie kommt die umtriebige
Publizistin zu diesen Ansichten? Dieser Frage geht Ilona Stämpfli
im «Reporter» über Tamara Wernli nach. In der darauffolgenden
«Arena» prallen Welten aufeinander: Jungsozialistin und Feministin
Tamara Funiciello ist der Meinung, dass die Gleichberechtigung der
Geschlechter noch lange nicht erreicht ist. Mit Quoten,
Lohnkontrollen und einem allgemeinen Umdenken will sie dies ändern.
Funiciello: «Frauen wie Tamara Wernli ärgern mich. Sie profitieren
von dem, was andere erkämpfen – und tun dann so, als wäre der
Frauenkampf nicht nötig». Rosmarie Zapfl, Frauenrechtlerin der
ersten Stunde und ehemalige Präsidentin des Frauendachverbands
«Alliance F», hat vor Jahrzehnten für die Einführung des
Frauenstimmrechts gekämpft. Zapfl erinnert sich: «Noch vor nicht so
langer Zeit wurde eine junge Frau, die kein Kopftuch trug,
mancherorts als Flittchen bezeichnet.» Steffi Buchli,
Programmchefin des Pay-TV-Kanals «My Sports», hat im Beruf viel
erreicht. Als sie nach der Geburt ihres Kindes rasch wieder zu
arbeiten begann, schlug ihr Kritik entgegen. Buchli und ihr Mann
leben heute die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Quotenzwang
hingegen lehnt die erfolgreiche Journalistin ab. «Quoten sind
falsch – egal wo. Denn sie verhindern, dass der oder die Beste den
Job bekommt. Das ist schlecht fürs Geschäft.» - Müssen wir mehr tun
für die Gleichstellung von Mann und Frau – mit Lohnkontrollen und
Quoten? - Ist #metoo zu weit gegangen – und stellt Männer unter
einen Generalverdacht? - Müssen Frauen sich im Beruf wie Männer
verhalten, wenn sie erfolgreich sein wollen? Über diese Fragen
diskutieren Christa Rigozzi und Jonas Projer mit ihren Gästen.
Zuschauerinnen und Zuschauer können am 4. November 2018 unter der
Telefonnummer 0800 830 023 oder auf Twitter unter #srfarena live
ihre Meinung in die Sendung einbringen. In der Diskussion: * Tamara
Wernli, Videobloggerin und Kolumnistin * Steffi Buchli, Moderatorin
und Programmchefin bei My Sports * Tamara Funiciello, Präsidentin
Juso Schweiz * Rosmarie Zapfl, Alt Nationalrätin CVP

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