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  4. Daniel Killinger von Welser Profile über grünen Stahl, fehlende Definitionen und den Preis-Kipppunkt (#72)
Bis zu 10.000 Tonnen Stahl stecken in einem vollautomatischen
Hochregallager. Doch nicht nur dort: Weltweit entfallen sieben bis
neun Prozent der Emissionen auf Stahl. Daniel Killinger
verantwortet bei Welser Profile die Transformation von grauem zu
grünem Stahl. Das österreichische Familienunternehmen ist über 365
Jahre alt und stellt heute mit rund 2.400 Beschäftigten an fünf
Produktionsstandorten rollgeformte Sonderprofile her, unter anderem
für Hochregallager, Fassaden sowie Truck und Trailer. Bis zu 90
Prozent der Emissionen eines fertigen Profils entfallen auf den
Stahl. Mit Daniel sprechen Timo und Moritz über Fragen wie: • Wie
wird aus Eisenerz ein Stahlprofil? Warum bekommt Daniel beim
„Stahl-Origami“ Herzl in den Augen? • Was unterscheidet
Elektrolichtbogenofen, Schrott und wasserstoffbasiertes
direktreduziertes Eisen von der klassischen Hochofenroute? •
Bilanziert oder physisch reduziert: Was steckt hinter den
unterschiedlichen Definitionen? • Wie hoch ist der Aufpreis für
emissionsreduzierten Stahl? • Warum steht in China ein
Grünstahlwerk nach drei bis vier Jahren, während es in Europa
sieben bis zehn Jahre dauert? • Weshalb gehört grüner Stahl zur
Aufpreisliste fürs Auto? • Wie viel emissionsreduzierter Stahl wird
in fünf Jahren tatsächlich nachgefragt? Eine Folge für alle, die
verstehen wollen, warum die Dekarbonisierung des Stahls weniger an
der Technik hakt als an Definitionen, Kommunikation und Nachfrage.
Und warum „Freiheitsstahl“ vielleicht das bessere Verkaufsargument
wäre. Einschaltempfehlung!
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„Daniel Killinger von Welser Profile über grünen Stahl, fehlende Definitionen und den Preis-Kipppunkt (#72)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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