Lass deine größte Angst nicht ein Zeichen sein, dass du aufhören
musst, sondern ein Zeichen dafür, dass irgendwas in deinem Leben
fehlt. Und dieses Irgendwas ist genau das, bevor du gerade Angst
hast.
Herzlich willkommen, Ragazzi, zu einer weiteren Folge von
„Vom Fiat zum Ferrari- Podcast“.
Ich möchte heute mit dir über das Thema Angst sprechen. Ist dir
schon aufgefallen, dass wir glauben, dass Angst ein Zeichen von
oben ist, es nicht zu tun, und dann gehen wir zurück. Schön
kuschelig an den Ort, den wir kennen.
Ist dir eigentlich bewusst, dass Angst etwas Evolutionäres ist.
Früher wären wir gestorben, hätten wir Angst nicht wahrgenommen
oder nicht ernst genommen. Früher hieß Angst haben nämlich:
Sobald wir unsere Höhle verlassen, werden wir vom Säbelzahntiger
gefressen. Und das ist das, was wir heute noch glauben.
Wir haben uns zwar weiterentwickelt, aber unser Gehirn ist
irgendwo noch in der Steinzeit hängen geblieben.
Und seien wir ehrlich, wir leben in einer Welt, in der Angst
geschürt wird, um uns kleinzuhalten.
Und heute möchte ich dir von meinem Schicksalsschlag mit 17
Jahren erzählen... Ein Erlebnis, bei dem der Tod plötzlich Teil
meines Lebens wurde. Und bis heute glaube ich, dass genau das
passieren musste.
Nicht, weil ich mir diesen Schmerz gewünscht hätte. Sondern weil
ich dadurch etwas verstanden habe, was viele Menschen erst viel
zu spät begreifen: Das Leben hat ein
Ablaufdatum.
Wir kennen den Zeitstempel nur nicht.. Und genau deshalb sollten
wir vielleicht nicht so viel Angst davor haben, unser Leben zu
verändern. Wir sollten viel mehr Angst davor haben, eines Tages
aufzuwachen und festzustellen, dass wir unser ganzes Leben damit
verbracht haben, das Leben zu verpassen.
Wir versuchen, es uns warm und kuschelig zu machen. Wir suchen
Sicherheit. Wir warten auf den richtigen Zeitpunkt. Aber was,
wenn es den gar nicht gibt?
Was, wenn du nicht mehr Zeit brauchst sondern einfach den Mut,
endlich loszugehen?
Darüber sprechen wir heute.
Viel Spaß beim Zuhören,
deine Marghi
Ciao Ragazzi:)
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