Kennst du das Gefühl, wenn du abends todmüde im Bett liegst und
dein Kopf beschließt, jetzt noch einmal alle Gespräche der
letzten drei Wochen durchzugehen? Wenn deine Schultern näher bei
den Ohren sind als beim Rücken? Oder wenn du draufkommst, dass du
die Zähne zusammenbeißt, obwohl gerade gar nichts los ist? Für
genau diese Momente gibt es einen wunderbar unaufgeregten,
stillen Stein: den Magnesit.
In dieser Folge erzähle ich dir, woher der Magnesit seinen Namen
hat und warum er den Namen einer griechischen Landschaft in sich
trägt. Du erfährst, warum dieser Stein ein halber Österreicher
ist, was er mit dem Biathlon-Stadion in Hochfilzen zu tun hat und
warum ausgerechnet der Stein, der die heißesten Öfen der
Industrie ruhig hält, in der Hexenwelt für Ruhe und Gelassenheit
steht.
Wir schauen uns an, was der Magnesit für moderne Hexen und Hexer
bedeutet, für wen er besonders geeignet ist, wie du ihn im Alltag
und in der Meditation nutzt und mit welchen Steinen er sich gut
versteht. Ich zeige dir ein kleines Abendritual, das nicht länger
als zwei Minuten dauert und mehr verändern kann als jede
Entspannungs-App. Und ich verrate dir, worauf du beim Kauf
unbedingt achten musst, denn kaum ein Stein wird so oft gefärbt
und unter falschem Namen verkauft wie dieser.
Eine Folge für alle, die abends nicht abschalten können, die sich
über Kleinigkeiten aufregen und sich hinterher über die eigene
Aufregung ärgern, und für alle, die gerade lernen, Nein zu sagen.
Denn Entspannung ist keine Belohnung, die man sich erst verdienen
muss. Und eine Hexe, die permanent unter Strom steht, kann keine
Energie lenken.
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