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Ein KI-Agent kauft in deinem Namen ein – und niemand weiß, wer
haftet. Anthropic und OpenAI haben diese Woche die Preise für
ihre stärksten Modelle um bis zu 50 Prozent gesenkt. Was das für
autonome KI-Agenten im Unternehmensalltag bedeutet, ist die
eigentliche Frage dieser Folge.

Was wir in dieser Folge besprechen:

Der Preiscrash: Claude Opus 5.5 ist 40 % günstiger,
GPT-6 Luna sogar 50 % – 10 Cent für eine Million Eingabetoken.
Das entspricht 30 Büchern. Fast zum Nulltarif.

Agentenschwärme: Statt einer einzelnen KI laufen
hunderte spezialisierter Agenten gleichzeitig. Anthropic hat
das bereits getestet: 950 Claude-Agenten durchsuchten autonom
DNA-Datenbanken – 21 Stunden statt Wochen.

Amazons Anti-Fraud-Alarm: Ein KI-Einkaufsagent klickte
zu schnell. Zu maschinenhaft. Die Betrugsabwehr schlug an –
weil KI-Agenten in Systemen navigieren, die für Menschen gebaut
sind.

Haftungsfrage: Wenn ein Agent in deinem Namen handelt,
Nutzungsbedingungen verletzt oder gehackt wird – wer trägt die
Verantwortung? Heute: du. Rechtsprechung gibt es noch keine.

Modell "Jeff": Eine KI, die keine menschliche Sprache
mehr spricht. Nur maschinelle Entscheidungen, keine
Erklärungen, keine Nachvollziehbarkeit.

UN-Sicherheitsrat: Sam Altman und Dario Amodei treten
auf der Weltbühne auf – was das Signal bedeutet.

KI-Governance, Haftungsrecht und Transparenz sind keine
abstrakten Zukunftsthemen mehr. Sie sind die Entscheidungsfragen
dieser Woche. Diese Folge zeigt, warum Kontrolle nicht
mehr technisch gesichert werden kann – und was Entscheider im
Mittelstand jetzt konkret tun müssen.
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„50% KI-Preiscrash: Agentenschwärme, Haftung & der stumme Jeff“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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