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René Koch – Glamour, Freiheit und ein Leben für die
Vielfalt

Er kam 1963 mit 18 Jahren nach West-Berlin – mit wenig Geld, aber
ziemlich genau dem Gefühl: Hier will ich
bleiben. Heute ist René Koch Starvisagist,
Beautyexperte, Autor, Gründer des Lippenstiftmuseums und eine
echte West-Berliner Institution.

In dieser Folge von „1986 – West-Berlin.
Originalton.“ nimmt uns René mit in eine Stadt
zwischen Ku’damm, Kempinski, Nachtclubs und schwuler Subkultur.
Er erzählt von Joan Collins und Hollywood-Glamour in Berlin, von
Romy Haag, Eartha Kitt und Mireille Mathieu – und natürlich von
Hildegard Knef, mit der ihn eine 25-jährige Freundschaft verband.
Und von Udo Walz, seinem Freund und Wegbegleiter über fünf
Jahrzehnte.

Doch Renés Geschichte ist weit mehr als eine Reise durch das
prominente West-Berlin. Es geht um Freiheit und Selbstbestimmung,
um die schwule Szene rund um Nollendorfplatz und Motzstraße, um
Travestie und Rebellion – und um die frühen Jahre der AIDS-Krise,
in denen René nicht wegsah, sondern half.

Eine Folge voller Geschichten, Namen und Orte – manchmal komisch,
manchmal berührend und immer sehr Berlin.

Und am Ende steht ein Wunsch, der vielleicht besser als alles
andere beschreibt, was René Koch mit West-Berlin verbindet:

„Ich wünsche mir einfach, dass die Toleranz bleibt. Mehr
kann ich mir gar nicht wünschen. Die Vielfalt, das ist das
Schöne, was diese Stadt ausmacht.“

1986 – West-Berlin. Originalton.

Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.

Eine Reise zurück in eine Stadt, die von einer Mauer umgeben war
– und sich trotzdem oft grenzenlos anfühlte.
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„René Koch in West-Berlin.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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