LinkedIn ist tot.
Zumindest sehe ich das bei 80 % meiner Kund:innen – und in dieser
Folge erzähle ich Dir, warum, auf welche Plattform ich Dich
stattdessen schicken würde und für wen genau das relevant ist.
(Ich habe mir natürlich vorher einen guten Kaffee gemacht, Du
weißt ja, wie sehr mich Kaffee motiviert.)
Inspiriert hat mich ein richtig cooles Online-Netzwerktreffen,
bei dem ich zwei tolle Frauen getroffen habe – beide auf dem Weg
ins Coaching-Business. Und mitten drin fragten sie mich: „Was
hältst Du eigentlich von LinkedIn?" Da war das Thema für diese
Folge geboren.
Der Algorithmus hat sich so verändert, dass selbst richtig guter
Content kaum noch ausgespielt wird – Videos, Karussell-Posts,
alles. Das Problem ist logisch: Wenn Deine Wunschkund:innen
Angestellte sind (z. B. Mütter, die nach der Elternzeit über
einen beruflichen Wechsel nachdenken), dann liken und
kommentieren die Deine Posts nicht. Warum? Weil ihr Chef oder
ihre Kolleg:innen sehen würden, dass sie sich verändern wollen.
Sie lesen still mit – aber ohne Reaktionen denkt LinkedIn: kann
kein guter Post sein. Und spielt ihn noch weniger aus.
Das Ergebnis: Du postest und postest, niemand reagiert, und Du
wirst total demotiviert. Dabei liegt es nicht an Dir, sondern am
Algorithmus. Vor ein paar Jahren war das noch anders – heute
würde ich meine Energie in andere Kanäle stecken.
1. Echte Gespräche in
(Online-)Netzwerktreffen.Es gibt zu fast jedem Thema
Gruppen und Events – auch online und oft kostenlos. Geh rein, hör
erst zu, verstehe die Pain Points der anderen, und sprich dann
genau die an: „Das mit der Vereinbarkeit von Job und Familie –
dafür habe ich die Lösung." So entsteht ein direkter
Anknüpfungspunkt zu Menschen, die wirklich zu Dir passen. (Wie
ich in solchen Events konkret an Kund:innen komme, erzähle ich in
einer der nächsten Folgen.)
2. Instagram.Instagram ist aktuell noch nicht
tot. Der Community-Aufbau dauert etwas, aber mit gutem Content
wirst Du für Dein Thema gefunden – und es funktioniert.
3. YouTube – der vergessene Kanal.Überleg mal,
wie oft Du selbst zu YouTube gehst: Rezeptvideos, Sport,
Meditation, „Wie baue ich das Regal auf?". YouTube ist einer der
stärksten, wachsenden Kanäle, fast jede:r hat die App auf dem
Handy. Und die KI (gerade Google Gemini) zieht sehr gern
YouTube-Inhalte heran. Wer nach „Jobwechsel nach der Geburt"
sucht, landet dort – genau da kannst Du sein. Fast niemand denkt
daran, dass das auch Social Media ist.
Was viele unterschätzen: Nur weil etwas vor vier Jahren gut lief,
heißt das nicht, dass die Leute es heute noch kaufen. Du musst
anpassen und schauen, was gerade – im Herbst 2026 – gefragt ist.
Genau das schaue ich mir mit meinen Kund:innen im Detail an. Kein
Copy-and-paste, sondern: Was passt zu Dir?
Ausblick: Nächstes Jahr kommen weitere
Masterclasses dazu, wie Du Videos für YouTube ganz einfach (und
teils automatisiert) bearbeitest. Trag Dich in meinen Newsletter
ein, dann erfährst Du als Erste, wann die nächsten Seminare und
Masterclasses starten.
In unserer Selbstständigkeit haben wir tausend Baustellen – aber
wir müssen die nicht alle allein stemmen. Wenn Du bei einem Thema
Unterstützung möchtest: Melde Dich gern.
Einen wunderschönen Tag,
Deine Anja
Meine Webseite:
https://www.anjagrigoleit.de/
Kostenfreies Erstgespräch:
https://tidycal.com/grigoleit-beratung/20min
Meine Angebote:
https://www.anjagrigoleit.de/mein-angebot
Live Schulungen im September:
4 Live Sessions zu Claude - So macht Claude - was Du möchtest:
https://copecart.com/products/56d2049f/checkout
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.