Phil 2,3: Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz,
sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.
(Sch2000)
Major: 2-Noah; 3-Oma
Kommentar von MacDonald (CLV) 2,3 »Nichts«, was wir tun, sollte
»aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht« getan werden, weil diese
beiden die größten Feinde der Einigkeit unter dem Volk Gottes
sind. »Eigennutz« ist das Bestreben, immer an erster Stelle zu
stehen, ganz gleich, was es kosten mag. »Eitle Ruhmsucht« spricht
von Stolz und übertriebener Selbstdarstellung. Wann immer man
Leute findet, die daran interessiert sind, ein Grüppchen um sich
selbst zu sammeln oder nur ihre eigenen Interessen zu fördern,
wird man die Saat von Streitigkeiten und Zwietracht finden. Die
Lösung des Problems wird im zweiten Teil des Verses angegeben. ».
. . sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als
sich selbst.« Das bedeutet nicht, dass wir der Ansicht sein
müssten, dass Kriminelle charakterlich besser dastünden als wir
selbst. Vielmehr ist damit gemeint, dass wir ohne Selbstsucht für
andere leben und ihre Interessen über die eigenen stellen
sollten. Es ist leicht, eine solche Ermahnung im Worte Gottes zu
lesen. Doch es ist etwas ganz anderes, wirklich zu verstehen, was
hier gemeint ist, und es dann auch in die Praxis umzusetzen. Den
»anderen höher achten als sich selbst« ist dem menschlichen Wesen
außerordentlich fremd, und wir schaffen es nicht, aus eigener
Kraft entsprechend zu handeln. Nur weil wir den Heiligen Geist
haben und von ihm unsere Kraft empfangen, können wir entsprechend
leben.
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