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Dämonen, Naturgeister und andere unsichtbare Wesen begegnen uns
in den Mythen und spirituellen Traditionen beinahe aller
Kulturen. Doch warum erzählen Menschen überall auf der Welt von
Wesen, die zwischen Menschen, Natur und Gottheiten stehen?
Komm mit auf eine Reise durch unterschiedliche Weltbilder: vom
römischen Genius über die japanischen Yōkai und Tsukumogami bis
zu chinesischen Gui und Shen, nordischen Landvættir und den Jinn
der islamischen Tradition.
Dabei geht es nicht darum, all diese Wesen gleichzusetzen. Wir
schauen darauf, was ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten über
die Menschen erzählen, die mit ihnen lebten. Warum wurden Wälder,
Flüsse, Berge und sogar alltägliche Gegenstände als beseelt oder
von geistigen Wesen bewohnt verstanden? Und was verändert sich,
wenn wir die Natur nicht nur als Ressource betrachten, sondern
als lebendiges Gegenüber?
In dieser Folge erfährst du:
welche Wesen in verschiedenen Kulturen zwischen Mensch, Natur
und Göttlichem vermitteln,
warum die Übersetzung „Dämon“ häufig zu kurz greift,
was Genius, Yōkai, Tsukumogami, Jinn und Landvættir
unterscheidet,
welche historischen, psychologischen und spirituellen
Erklärungen es für diese weltweiten Parallelen gibt,
weshalb Gottheiten ohne ihre Begleiter, Tiere, Geister und
Orte nur unvollständig verstanden werden können.
Diese Folge lädt dich ein, vertraute Kategorien zu verlassen und
die Welt für einen Moment mit anderen Augen zu betrachten.
Welche Wesen oder Überlieferungen kennst du aus deiner Kultur
oder spirituellen Praxis? Teile deine Gedanken gerne in den
Kommentaren.
Themen: Mythologie, Dämonen, Daemons, Naturgeister, Yōkai,
Tsukumogami, Jinn, Genius, Landvættir, Animismus, Götterarbeit
und Spiritualität.
Intro:
NiciBluMusic
(Instagram)
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