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BONUSFOLGE: Vergleiche N26 und Revolut Bankkonten: Wo ist der Kauf von Bitcoin einfacher?

BONUSFOLGE: Vergleiche N26 und Revolut Bankkonten: Wo ist der Kauf von Bitcoin einfacher?

Einfach Bitcoin Podcast vor 6 Tagen
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Stell dir vor, du möchtest zum ersten Mal Bitcoin kaufen. Du hast
dich vielleicht schon ein wenig mit Kryptowährungen beschäftigt,
möchtest aber nicht gleich ein Konto bei einer klassischen
Kryptobörse eröffnen, Geld überweisen, eine zusätzliche App
installieren und dich mit komplizierten Handelsoberflächen
auseinandersetzen. Stattdessen möchtest du einfach dein
Smartphone nehmen, einen Betrag in Euro eingeben und Bitcoin
kaufen. Genau an diesem Punkt werden moderne Banking-Apps wie N26
und Revolut interessant.

--------------------

Beide Anmeldungen gibt es je nach Aktion mit entsprechendem
Guthaben!

N26 Anmeldung

Revolut Anmeldung

--------------------

Beide Anbieter verbinden klassische Bankfunktionen mit
Kryptoangeboten. Dadurch verschwimmt zunehmend die Grenze
zwischen „Bankkonto“ und „Krypto-App“. Geld liegt auf dem
Girokonto, Bitcoin lässt sich innerhalb derselben App kaufen und
das eigene Vermögen kann an einer zentralen Stelle überwacht
werden. Für Einsteiger klingt das zunächst nahezu identisch. Bei
genauerem Hinsehen unterscheiden sich N26 und Revolut jedoch
deutlich darin, wie der Bitcoin-Kauf funktioniert, welche
Gebühren anfallen, wie die gekauften Coins verwahrt werden und
was mit Bitcoin außerhalb der jeweiligen App möglich ist.

Gerade für jemanden, der Bitcoin nicht täglich handeln, sondern
möglichst unkompliziert kaufen möchte, sind diese Unterschiede
entscheidend. Denn die Frage lautet nicht nur: „Kann ich bei N26
oder Revolut Bitcoin kaufen?“ Die interessantere Frage ist:
Wie einfach ist der gesamte Weg vom Euro auf dem
Bankkonto bis zum Bitcoin – und was passiert
danach?

Dieser Vergleich betrachtet deshalb nicht nur die beiden
Bankkonten, sondern legt den Schwerpunkt bewusst auf den
Bitcoin-Kauf. Die Angaben beziehen sich insbesondere auf das
Angebot in Österreich und auf den aktuellen Stand im September
2026. Da sich Gebühren, Funktionen und regulatorische
Rahmenbedingungen verändern können, sollten die jeweils vor dem
Kauf in der App angezeigten Konditionen maßgeblich sein.

N26 und Revolut: Zwei Bankkonten mit unterschiedlichen
Krypto-Ansätzen

Auf den ersten Blick verfolgen N26 und Revolut eine ähnliche
Idee: Banking soll vollständig über das Smartphone funktionieren
und möglichst viele Finanzfunktionen an einem Ort bündeln. Beide
Anbieter ermöglichen klassische Kontofunktionen, Kartenzahlungen,
Überweisungen und weitere Finanzdienstleistungen. Für den
Bitcoin-Kauf gehen sie allerdings unterschiedliche Wege.

Bei N26 ist Krypto direkt in die Banking-App integriert. In
Österreich wird N26 Krypto durch Bitpanda GmbH angeboten, die
laut N26 bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht als
Dienstleister für digitale Vermögenswerte registriert ist. Nutzer
müssen für den Einstieg in N26 Krypto keine separate App
herunterladen und kein zusätzliches Kryptokonto eröffnen. Die
Funktion befindet sich innerhalb der bestehenden N26-App.

Das verändert die Einstiegshürde erheblich. Wer bereits N26
verwendet und die Krypto-Funktion freigeschaltet hat, muss nicht
erst Geld zu einer externen Kryptobörse transferieren.
Stattdessen kann Bitcoin aus der Banking-Umgebung heraus gekauft
werden. N26 beschreibt den Ablauf entsprechend einfach: Im
Bereich Finanzen beziehungsweise Investments wird Krypto
ausgewählt, anschließend sucht man den gewünschten Coin, gibt den
Betrag ein und bestätigt den Kauf. Bitcoin kann bei N26 bereits
ab einem Betrag von 1 Euro gehandelt werden.

Auch Revolut verfolgt einen ähnlichen Grundgedanken, geht beim
Kryptoangebot aber stärker in Richtung einer umfassenden
Finanzplattform. Bitcoin ist direkt über den Krypto-Bereich der
App handelbar. Der grundlegende Ablauf besteht ebenfalls darin,
Krypto auszuwählen, Bitcoin zu wählen, den Kaufbetrag einzugeben,
die Order zu überprüfen und anschließend zu bestätigen. Revolut
unterstützt darüber hinaus zahlreiche weitere Kryptowährungen und
bietet mit Revolut X eine zusätzliche Handelsplattform für
Nutzer, die stärker in den Krypto-Handel einsteigen
möchten.

Für einen Einsteiger ergibt sich daraus ein interessanter
Unterschied. N26 wirkt beim Bitcoin-Kauf sehr stark wie ein
Bankkonto, das um eine einfache Krypto-Funktion erweitert wurde.
Revolut positioniert Krypto stärker als Bestandteil eines
größeren Finanzökosystems. Das kann praktisch sein, wenn neben
Bitcoin später weitere Funktionen interessant werden.
Gleichzeitig bedeutet eine größere Funktionsvielfalt nicht
automatisch, dass der erste Bitcoin-Kauf einfacher ist.

Für die reine Einstiegshürde zählt vor allem, wie viele Schritte
zwischen dem vorhandenen Euro-Guthaben und dem gekauften Bitcoin
liegen. Wer bereits Kunde ist, kann bei beiden Anbietern
grundsätzlich innerhalb der App starten. Genau diese Nähe
zwischen Bankkonto und Bitcoin macht beide Angebote für Menschen
interessant, die sich bisher nicht mit klassischen Kryptobörsen
auseinandersetzen wollten.

Bitcoin bei N26 kaufen: Der Weg vom Euro zum ersten
Bitcoin

Bei N26 ist der Bitcoin-Kauf bewusst in das bestehende
Banking-Erlebnis eingebettet. Statt zwischen einer Bank-App und
einer Kryptobörse wechseln zu müssen, bleibt der Nutzer in
derselben Anwendung. Nach dem Aufrufen des Krypto-Bereichs kann
Bitcoin ausgewählt werden. Anschließend wird der gewünschte
Euro-Betrag eingetragen und vor der endgültigen Bestätigung
werden die relevanten Informationen zum Kauf angezeigt. N26
beschreibt ausdrücklich, dass der Nutzer vor der Ausführung den
Wechselkurs und die anfallende Transaktionsgebühr sehen
kann.

Das ist gerade für Einsteiger ein wichtiger Punkt. Bitcoin muss
nicht als ganzer Coin gekauft werden. Wer beispielsweise 50 Euro
investieren möchte, kauft nicht „einen Bitcoin“, sondern einen
entsprechenden Bruchteil eines Bitcoins. Das ist bei Bitcoin
vollkommen normal. Der Preis eines einzelnen Bitcoins kann sehr
hoch sein, aber die technische Einheit lässt sich in viele
kleinere Einheiten aufteilen. Dadurch kann bereits ein kleiner
Euro-Betrag verwendet werden.

N26 nennt für Bitcoin derzeit eine Standardgebühr von 1,5
Prozent. Für andere Kryptowährungen beträgt die reguläre Gebühr
2,5 Prozent, während bei bestimmten Kryptowährungen mit geringer
Liquidität 3,5 Prozent vorgesehen sind. N26 Metal reduziert die
Bitcoin-Gebühr auf 1 Prozent und die Gebühr für andere
Kryptowährungen auf 2 Prozent, wobei der vergünstigte Metal-Tarif
für Krypto nur bis zu einem bestimmten monatlichen Handelsvolumen
gilt. N26 weist außerdem darauf hin, dass die in der App
angezeigten Preise und Gebühren einschließlich eines möglichen
Spreads von Bitpanda bereitgestellt werden.

Ein einfaches Beispiel macht die Größenordnung verständlicher.
Wer Bitcoin im Wert von 100 Euro kauft und dabei eine Gebühr von
1,5 Prozent bezahlt, hat bei einer reinen Betrachtung der
Transaktionsgebühr 1,50 Euro an Gebühren. Entscheidend ist
allerdings nicht nur die Prozentzahl. Beim tatsächlichen Kauf
sollte immer der in der App angezeigte Endbetrag beziehungsweise
die Orderübersicht betrachtet werden, denn Wechselkurs und
möglicher Spread beeinflussen ebenfalls, wie viel Bitcoin man für
den eingesetzten Euro-Betrag erhält.

Besonders interessant ist die Möglichkeit von Krypto-Sparplänen.
N26 ermöglicht regelmäßige Investitionen in Krypto-Assets und
nennt als Intervalle wöchentlich, alle zwei Wochen, monatlich
oder alle drei Monate. Die regulären prozentualen Handelsgebühren
gelten dabei weiterhin.

Damit verändert sich die Nutzung grundlegend. Aus einem
einmaligen Bitcoin-Kauf kann ein automatisierter Sparprozess
werden. Statt ständig den richtigen Zeitpunkt beobachten zu
müssen, könnte ein Nutzer beispielsweise regelmäßig einen festen
Euro-Betrag investieren. Ob eine solche Strategie sinnvoll ist,
hängt von den persönlichen Zielen, der Risikobereitschaft und der
eigenen finanziellen Situation ab. Sie beseitigt außerdem nicht
das Risiko erheblicher Kursschwankungen.

Ein weiterer Punkt ist die Verwahrung. Bei N26 Krypto werden die
Kryptowährungen laut N26 von Bitpanda verwahrt, wobei eine
Cold-Storage-Lösung für die Aufbewahrung genannt wird. Der Nutzer
muss sich daher nicht selbst um eine eigene Wallet und die
Verwaltung eines privaten Schlüssels kümmern.

Genau hier liegt eine der größten Stärken des Ansatzes für
Einsteiger: Die technische Komplexität bleibt im Hintergrund. Wer
lediglich Bitcoin kaufen, halten und den aktuellen Wert seines
Bestands beobachten möchte, bekommt einen deutlich einfacheren
Einstieg als bei einer klassischen Self-Custody-Lösung.

Bitcoin bei Revolut kaufen: Einfacher Einstieg mit mehr
Möglichkeiten

Auch bei Revolut ist der Bitcoin-Kauf grundsätzlich schnell
erklärt. In der App wird der Krypto-Bereich geöffnet,
anschließend Bitcoin ausgewählt und der gewünschte Betrag
eingegeben. Danach kann die Order überprüft und bestätigt werden.
Revolut beschreibt diesen Prozess als Krypto-Umtausch zwischen
einer Fiatwährung wie Euro und einer Kryptowährung. Nach
Abschluss kann die Transaktion nicht einfach storniert werden;
eine Rückgängigmachung würde einen neuen Handel in die
Gegenrichtung erfordern.

Für jemanden, der erstmals Bitcoin kauft, ist der Ablauf damit
ähnlich niedrigschwellig wie bei N26. Auch hier muss nicht
zunächst eine separate Kryptobörse gesucht und mit dem Bankkonto
verbunden werden. Der vorhandene Revolut-Kontostand kann für den
Kauf verwendet werden.

Der entscheidende Unterschied zeigt sich stärker bei den
Möglichkeiten rund um den Kauf. Revolut bietet neben dem
einfachen Krypto-Handel weitere Funktionen für Nutzer, die tiefer
in das Thema einsteigen möchten. Mit Revolut X existiert eine
separate Handelsplattform, die sich stärker an aktiven
Krypto-Trader richtet und über Desktop beziehungsweise eine
eigene App zugänglich ist.

Das bedeutet nicht, dass man Revolut X benötigt, um Bitcoin zu
kaufen. Für einen einfachen Bitcoin-Kauf kann die normale
Revolut-App ausreichen. Die zusätzliche Plattform zeigt aber,
dass Revolut Krypto nicht ausschließlich als kleine Ergänzung zum
Girokonto betrachtet, sondern als größeren Bestandteil seines
Finanzangebots.

Bei den Gebühren ist ein direkter Vergleich mit N26 schwieriger,
weil Revolut seine Krypto-Kosten abhängig von verschiedenen
Faktoren und dem jeweiligen Tarif strukturiert. Revolut weist
darauf hin, dass bei Krypto-Trades entweder eine Mindestgebühr
oder eine prozentuale Gebühr anfällt, je nachdem, welcher Betrag
höher ist. Die konkreten Kosten hängen unter anderem von der
lokalen Währung und dem jeweiligen Abo beziehungsweise Plan ab.
Zusätzlich können bei bestimmten Abos Regeln für faire Nutzung
relevant sein.

Deshalb sollte man bei Revolut nicht einfach eine allgemeine
Prozentzahl mit der N26-Gebühr vergleichen und daraus automatisch
auf die tatsächlichen Gesamtkosten schließen. Entscheidend ist
die konkrete Orderübersicht, die vor der Bestätigung angezeigt
wird. Gerade bei kleineren Käufen können Mindestgebühren eine
andere Bedeutung haben als bei größeren Transaktionen.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied betrifft die Verwahrung und
die Möglichkeit, Bitcoin aus der App heraus zu transferieren.
Revolut erklärt, dass Kunden wirtschaftliche Eigentümer ihrer
Krypto-Anlagen sind, aber keine direkte Kontrolle über die
privaten Schlüssel besitzen. Die Kryptowährungen werden in einem
gemeinsamen virtuellen Währungskonto verwahrt, das Hot- und
Cold-Wallets kombiniert.

Gleichzeitig unterstützt Revolut Krypto-Auszahlungen an externe
Wallets für bestimmte Kryptowährungen und Netzwerke. Für Bitcoin
wird das Bitcoin-Netzwerk unterstützt. Bei einer Auszahlung
müssen die Empfängeradresse und das Netzwerk korrekt geprüft
werden, weil Blockchain-Transaktionen nach der Bestätigung
grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden können.

Das ist für Bitcoin-Nutzer ein entscheidender Aspekt. Der Kauf
innerhalb einer Banking-App ist nur die erste Ebene. Wer Bitcoin
langfristig selbst verwahren möchte, interessiert sich irgendwann
für die Frage, ob und wie die Coins auf eine eigene Wallet
übertragen werden können. Bei Revolut ist diese Funktion
grundsätzlich vorhanden, allerdings gelten hierfür bestimmte
unterstützte Assets, Netzwerke, Limits, Gebühren und
regulatorische Prüfungen.

Damit wird deutlich, dass „Bitcoin kaufen“ und „Bitcoin selbst
verwahren“ zwei unterschiedliche Dinge sind. Beide Angebote
können den Kauf stark vereinfachen. Die Frage, wer anschließend
die Kontrolle über die privaten Schlüssel besitzt, bleibt davon
jedoch getrennt.

N26 oder Revolut für Bitcoin: Gebühren, Einfachheit und
Verwahrung im direkten Vergleich

Der interessante Vergleich zwischen N26 und Revolut beginnt dort,
wo der erste Eindruck nicht mehr ausreicht. Beide Apps machen
Bitcoin zugänglich. Beide reduzieren die Hürde gegenüber einer
klassischen Kryptobörse. Beide ermöglichen den Kauf direkt aus
einer Finanz-App heraus. Trotzdem unterscheiden sie sich in der
Art, wie sie Bitcoin in ihr Gesamtangebot integrieren.

N26 legt einen starken Schwerpunkt auf die Integration in das
Bankkonto. Wer bereits N26 nutzt, findet den Krypto-Bereich
innerhalb der Banking-App. Die Bedienung ist auf einen möglichst
einfachen Ablauf ausgelegt: Krypto auswählen, Bitcoin auswählen,
Betrag festlegen, Order prüfen und kaufen. In Österreich ist N26
Krypto laut N26 für berechtigte Kunden verfügbar, wobei die
Einführung beziehungsweise Berechtigung von regulatorischen
Voraussetzungen und der individuellen Verfügbarkeit abhängen
kann.

Die Gebührenstruktur von N26 ist dabei relativ klar beschrieben.
Für Bitcoin beträgt die reguläre Transaktionsgebühr derzeit 1,5
Prozent, bei N26 Metal 1 Prozent innerhalb des genannten
vergünstigten Volumens. Gleichzeitig weist N26 darauf hin, dass
der angezeigte Preis beziehungsweise ein möglicher Spread von
Bitpanda bereitgestellt wird.

Revolut verfolgt dagegen einen stärker modularen Ansatz. Neben
dem einfachen Kauf in der App existieren zusätzliche
Möglichkeiten für fortgeschrittenere Krypto-Nutzung. Die Kosten
hängen vom jeweiligen Plan und von der konkreten Transaktion ab.
Revolut weist ausdrücklich auf Mindestgebühren beziehungsweise
prozentuale Gebühren und auf mögliche Regeln zur fairen Nutzung
hin.

Für kleine Bitcoin-Käufe ist deshalb die Frage nach der
tatsächlichen Gebühr besonders wichtig. Ein scheinbar kleiner
prozentualer Unterschied kann bei einem kleinen Kauf weniger
bedeutsam sein als eine Mindestgebühr. Umgekehrt können bei
größeren Beträgen andere Gebührenstrukturen und Spreads stärker
ins Gewicht fallen. Wer regelmäßig Bitcoin kauft, sollte daher
nicht nur die Werbung für einen Tarif betrachten, sondern die
konkrete Ordervorschau vergleichen.

Auch die Verwahrung unterscheidet sich konzeptionell. Bei N26
liegt die Krypto-Verwahrung im Rahmen des N26-Kryptoangebots bei
Bitpanda. Bei Revolut werden die Krypto-Anlagen über die
entsprechenden Revolut-Krypto-Dienstleistungen verwahrt. In
beiden Fällen erhält der Nutzer beim Kauf nicht automatisch die
vollständige technische Kontrolle über private Schlüssel wie bei
einer selbstverwalteten Bitcoin-Wallet.

Für viele Einsteiger ist genau das zunächst ein Vorteil. Eine
eigene Wallet bedeutet zusätzliche Verantwortung. Wer eine
Self-Custody-Wallet verwendet, muss beispielsweise die
Wiederherstellungsinformationen sicher aufbewahren. Wer diese
verliert, kann unter Umständen dauerhaft den Zugriff auf seine
Bitcoin verlieren. Bei einer integrierten Verwahrung übernimmt
der Dienstleister einen großen Teil der technischen
Verantwortung.

Für erfahrene Bitcoin-Nutzer kann die Situation dagegen anders
aussehen. Dann wird die Möglichkeit wichtiger, Bitcoin an eine
eigene Wallet zu senden. Revolut unterstützt entsprechende
Auszahlungen für bestimmte Kryptowährungen und Netzwerke,
darunter Bitcoin über das Bitcoin-Netzwerk. Die Übertragung ist
jedoch endgültig und erfordert besondere Aufmerksamkeit bei
Adresse und Netzwerk.

Damit entsteht ein grundlegender Zielkonflikt zwischen Komfort
und Eigenverantwortung. Je einfacher ein System für Einsteiger
sein soll, desto mehr technische Aufgaben übernimmt normalerweise
der Anbieter. Je stärker ein Nutzer selbst über seine Bitcoin
verfügen möchte, desto mehr Verantwortung wandert zurück zum
Nutzer.

Auch steuerliche Fragen dürfen nicht übersehen werden.
Krypto-Transaktionen können steuerliche Folgen haben, und die
konkreten Regeln hängen vom jeweiligen Land und der individuellen
Situation ab. Revolut weist beispielsweise ausdrücklich darauf
hin, dass Steuern auf Gewinne anfallen können, während N26
ebenfalls darauf hinweist, dass die steuerliche Behandlung von
Land zu Land unterschiedlich ist und sich verändern kann.

Für Nutzer in Österreich ist deshalb neben dem Komfort auch die
Dokumentation der eigenen Transaktionen relevant. Wer regelmäßig
Bitcoin kauft, verkauft, tauscht oder auf eine externe Wallet
transferiert, sollte nachvollziehbare Aufzeichnungen führen und
die jeweils geltenden österreichischen steuerlichen Regeln
berücksichtigen.

Was beim Bitcoin-Kauf wirklich zählt: Der erste Klick ist
nicht das ganze Erlebnis

Die größte Veränderung durch Angebote wie N26 Krypto und Revolut
besteht darin, dass Bitcoin für viele Menschen nicht mehr wie ein
kompliziertes Spezialprodukt wirkt. Früher war der typische
Einstieg häufig mit einer Kryptobörse, einer Einzahlung, einer
Handelsoberfläche und einer Wallet verbunden. Heute kann der Weg
deutlich kürzer sein.

Das macht Bitcoin zugänglicher, verändert aber auch die Erwartung
an das Produkt. Wenn Bitcoin nur wenige Fingertipps entfernt ist,
kann die Versuchung entstehen, die Entscheidung über einen Kauf
genauso spontan zu treffen wie eine normale Kartenzahlung. Genau
hier sollte man unterscheiden: Die Bedienung kann einfach sein,
Bitcoin selbst bleibt ein hochvolatiler Vermögenswert.

N26 weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Kryptowährungen
erhebliche Wertschwankungen auftreten können und sogar ein
vollständiger Verlust des eingesetzten Geldes möglich ist. Auch
Revolut beschreibt Krypto als mit erheblichen Risiken verbunden
und weist darauf hin, dass Krypto-Anlagen nicht wie klassische
Einlagen behandelt werden.

Die Einfachheit des Kaufs sagt deshalb nichts darüber aus, wie
sicher eine Investition wirtschaftlich ist. Sie sagt nur etwas
über die Benutzeroberfläche und den Zugang aus.

Gerade deshalb ist es sinnvoll, beim Vergleich von N26 und
Revolut drei Ebenen getrennt zu betrachten. Die erste Ebene ist
das Bankkonto: Wie gut funktioniert das normale Banking im
Alltag? Die zweite Ebene ist der Bitcoin-Kauf: Wie schnell und
transparent kann Bitcoin gekauft werden und welche Gebühren
werden berechnet? Die dritte Ebene ist die Verwahrung: Was
passiert mit dem Bitcoin nach dem Kauf und kann beziehungsweise
soll er später auf eine eigene Wallet übertragen werden?

Für jemanden, der Bitcoin lediglich ausprobieren möchte, kann die
dritte Ebene zunächst weniger wichtig sein. Wer dagegen
langfristig Bitcoin aufbauen möchte, sollte sie bereits vor dem
ersten Kauf verstehen.

N26 bietet dabei ein sehr stark integriertes Konzept. Das
Bankkonto und der Krypto-Bestand befinden sich in einer App, und
mit Krypto-Sparplänen lässt sich ein regelmäßiger Kauf
automatisieren.

Revolut bietet ebenfalls einen sehr einfachen Einstieg und
erweitert das Angebot um zusätzliche Krypto-Funktionen. Besonders
relevant ist die Möglichkeit, bestimmte Kryptowährungen an
externe Wallets zu senden. Für Bitcoin ist der Transfer über das
Bitcoin-Netzwerk möglich, wobei die üblichen Anforderungen an
Adresse, Netzwerk, Limits und Gebühren beachtet werden
müssen.

Interessant ist deshalb, dass sich die beiden Angebote weniger
durch die Frage „Kann ich Bitcoin kaufen?“ unterscheiden als
durch die Frage „Was möchte ich nach dem Kauf mit meinem Bitcoin
machen?“

Wer nur einen einfachen Zugang sucht, wird vor allem auf
Bedienung und Transparenz achten. Wer regelmäßig kauft, wird
Gebühren und Sparplanfunktionen stärker gewichten. Wer Bitcoin
auf eine eigene Wallet übertragen möchte, muss die jeweiligen
Transfermöglichkeiten berücksichtigen. Und wer häufiger handelt,
wird zusätzliche Handelsfunktionen und Ordertypen interessanter
finden.

Der erste Bitcoin-Kauf kann bei beiden Anbietern sehr einfach
sein. Die größere Entscheidung beginnt jedoch erst danach.

Zusammenfassung

N26 und Revolut machen den Einstieg in Bitcoin deutlich
einfacher, als es viele Menschen von einer klassischen Kryptowelt
erwarten. Statt ein separates Konto bei einer Kryptobörse zu
eröffnen, Geld zu transferieren und sich zunächst mit einer
umfangreichen Handelsplattform auseinanderzusetzen, kann Bitcoin
bei beiden Anbietern direkt aus dem jeweiligen Finanzökosystem
heraus gekauft werden.

N26 setzt besonders stark auf die Verbindung zwischen Bankkonto
und Krypto. In Österreich wird N26 Krypto über Bitpanda
bereitgestellt, der Kauf erfolgt direkt innerhalb der N26-App und
Bitcoin kann ab 1 Euro gehandelt werden. Die reguläre
Bitcoin-Gebühr liegt derzeit bei 1,5 Prozent, während N26 Metal
unter bestimmten Voraussetzungen einen reduzierten Satz von 1
Prozent bietet. Zusätzlich stehen Krypto-Sparpläne zur
Verfügung.

Revolut verfolgt ebenfalls einen sehr einfachen Ansatz für den
Bitcoin-Kauf, bietet darüber hinaus aber ein breiteres
Krypto-Ökosystem. Die Gebühren hängen stärker vom jeweiligen
Tarif und der konkreten Transaktion ab. Gleichzeitig können
bestimmte Kryptowährungen, darunter Bitcoin, unter den
vorgesehenen Bedingungen an externe Wallets übertragen
werden.

Für den Nutzer bedeutet das: Der einfachste Bitcoin-Kauf ist
nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit der besten Lösung für
jeden Anwendungsfall. Entscheidend ist, ob lediglich ein
unkomplizierter Einstieg gewünscht wird, regelmäßig Bitcoin
gekauft werden soll oder später eine eigene Wallet und größere
Kontrolle über die Coins wichtig werden.

Der vielleicht wichtigste Punkt des gesamten Vergleichs ist
deshalb nicht, wie viele Sekunden ein Kauf dauert. Entscheidend
ist, was der Nutzer von Bitcoin erwartet. Wer Komfort sucht, wird
auf die Integration und Benutzerfreundlichkeit achten. Wer
langfristig investiert, sollte Gebühren, Verwahrung und
steuerliche Dokumentation berücksichtigen. Und wer Bitcoin selbst
verwahren möchte, sollte sich frühzeitig mit Wallets, privaten
Schlüsseln und Transfers beschäftigen.

N26 und Revolut zeigen damit sehr deutlich, wie stark Banking und
Kryptowährungen inzwischen zusammenwachsen. Bitcoin zu kaufen ist
heute technisch einfacher als je zuvor. Die eigentliche
Herausforderung besteht weniger darin, den Kaufbutton zu finden,
sondern darin, zu verstehen, was man kauft, welche Kosten
entstehen, wer die Verwahrung übernimmt und welche Möglichkeiten
nach dem Kauf bestehen.

FAQ: Ist Bitcoin bei N26 einfach zu
kaufen?

Ja. Bei N26 ist Bitcoin direkt in die Banking-App integriert. In
Österreich können berechtigte Kunden im Krypto-Bereich eine
Kryptowährung auswählen, Bitcoin auswählen, einen Betrag
festlegen und den Kauf anschließend bestätigen. N26 gibt an, dass
bereits ab 1 Euro gehandelt werden kann. Dadurch entfällt für den
grundlegenden Kauf der zusätzliche Schritt, ein separates
Kryptokonto bei einer externen Börse zu eröffnen.

Kann man bei Revolut Bitcoin direkt mit dem Bankguthaben
kaufen?

Ja. Revolut ermöglicht den Kauf von Bitcoin innerhalb der App.
Der Nutzer öffnet den Krypto-Bereich, wählt Bitcoin aus, gibt den
gewünschten Betrag ein, überprüft die Order und bestätigt den
Kauf. Damit kann der Weg vom vorhandenen Euro-Guthaben zum
Bitcoin sehr kurz sein. Nach Abschluss eines Krypto-Umtauschs
kann die Transaktion nicht einfach storniert werden.

Was kostet der Bitcoin-Kauf bei N26?

N26 nennt derzeit eine reguläre Transaktionsgebühr von 1,5
Prozent für Bitcoin. Bei N26 Metal beträgt die Bitcoin-Gebühr 1
Prozent, wobei der reduzierte Satz nur bis zu einem bestimmten
monatlichen Handelsvolumen gilt. Zusätzlich können Preisbildung
und ein möglicher Spread relevant sein. Die konkrete
Orderübersicht in der App zeigt vor der Bestätigung die für den
jeweiligen Kauf relevanten Angaben.

Sind die Gebühren bei Revolut niedriger als bei
N26?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil Revolut die
Kosten abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem gewählten Plan
und der konkreten Transaktion berechnet. Revolut weist darauf
hin, dass bei Krypto-Trades entweder eine Mindestgebühr oder eine
prozentuale Gebühr angewendet wird, je nachdem, welcher Wert
höher ist. Deshalb sollte vor einem Kauf immer die konkrete
Gebühren- und Orderübersicht geprüft werden.

Kann ich bei Revolut gekaufte Bitcoin auf eine eigene
Wallet übertragen?

Für unterstützte Kryptowährungen und Netzwerke sind Auszahlungen
an externe Wallets möglich. Revolut nennt ausdrücklich
BTC-Überweisungen im Bitcoin-Netzwerk. Dabei müssen Adresse und
Netzwerk sorgfältig kontrolliert werden, da eine bestätigte
Blockchain-Transaktion nicht rückgängig gemacht werden kann.
Zusätzlich können Limits, Gebühren und regulatorische Prüfungen
gelten.

Habe ich bei N26 oder Revolut die privaten Schlüssel zu
meinem Bitcoin?

Beim integrierten Krypto-Angebot übernimmt der jeweilige
Dienstleister die Verwahrung. Bei N26 wird die Krypto-Verwahrung
über Bitpanda abgewickelt. Revolut erklärt ebenfalls, dass Kunden
wirtschaftliche Eigentümer ihrer Krypto-Anlagen sind, aber keine
direkte Kontrolle über die privaten Schlüssel besitzen. Wer
selbst über die privaten Schlüssel verfügen möchte, benötigt
grundsätzlich eine entsprechende selbstverwaltete Wallet und
übernimmt damit auch die Verantwortung für deren sichere
Aufbewahrung.

Ist Bitcoin über N26 oder Revolut
sicher?

Die technische Einfachheit des Kaufs sollte nicht mit einer
Wertgarantie verwechselt werden. Kryptowährungen können erheblich
schwanken und ein Wertverlust bis hin zum vollständigen Verlust
des eingesetzten Betrags ist möglich. N26 weist ausdrücklich auf
dieses Risiko hin, und auch Revolut beschreibt Krypto als
risikoreiche Anlageklasse. Zusätzlich hängt die Sicherheit davon
ab, wie das Konto geschützt wird, wie die Verwahrung organisiert
ist und bei einer externen Wallet wie sorgfältig die privaten
Schlüssel beziehungsweise Wiederherstellungsdaten aufbewahrt
werden.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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