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  4. #59 Komm zu Jesus, wenn du belastet bist! | Viele geben auf weil sie NICHT wissen WIE man Bibelverse auswendig lernt
Mt 11,28-30 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen
seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und
lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so
werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft
und meine Last ist leicht. (Sch2000)

Kommentar von MacDonald (CLV) 11,28 Kommen heißt glauben (Apg
16,31), aufnehmen (Joh 1,12), essen (Joh 6,35), trinken (Joh
7,37), sehen (Jes 45,22), bekennen (1. Joh 4,2), hören (Joh
5,24.25), durch eine Tür gehen (Joh 10,9), eine Tür öffnen (Offb
3,20), den Saum seines Gewandes berühren (Matth 9,20.21) und die
Gabe des ewigen Lebens durch Christus, unseren Herrn, annehmen
(Röm 6,23). »Zu mir.« Der Gegenstand des Glaubens ist nicht die
Gemeinde, ein Glaubensbekenntnis oder ein Geistlicher, sondern
der lebendige Christus. Rettung liegt in einer Person. Wer Jesus
hat, ist gerettet - im göttlich vollkommenen Sinne. »Alle ihr
Mühseligen und Beladenen.« Um wirklich zu Jesus kommen zu können,
muss man zugeben, dass man mit der Last der Sünde beschwert ist.
Nur diejenigen, die anerkennen, dass sie verloren sind, können
gerettet werden. Ehe man an den Herrn Jesus Christus glauben
kann, muss man vor Gott Buße tun. »Und ich werde euch Ruhe
geben.« Man beachte, dass Ruhe hier ein Geschenk ist, das weder
verdient noch erworben werden kann. Sie ist die Ruhe der
Erlösung, die aus der Erkenntnis entspringt, dass Jesus das Werk
der Erlösung am Kreuz von Golgatha vollendet hat. Sie ist die
Ruhe des Gewissens, die der Erkenntnis folgt, dass die Strafe für
die Sünden ein für alle Mal gezahlt ist und Gott sich nicht
zweimal bezahlen lässt. 11,29 In den Versen 29 und 30 wechselt
Jesus das Thema: Sprach er erst von der Einladung zur Errettung,
folgt nun die Einladung zum Dienst. »Nehmt auf euch mein Joch.«
Das bedeutet, sich seinem Willen zu unterwerfen und die
Herrschaft über das eigene Leben an Jesus abzugeben (Röm 12,1).
»Und lernt von mir.« Wenn wir seine Herrschaft auf jedem Gebiet
unseres Lebens anerkennen, dann wird er uns seine Wege lehren.
»Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.« Im Gegensatz zu
den Pharisäern, die hart und stolz waren, ist der wahre Lehrer
sanft und demütig. Wer sein Joch auf sich nimmt, wird es lernen,
den untersten Weg zu gehen. »Und ihr werdet Ruhe finden für eure
Seelen.« Das ist nicht die Ruhe des Gewissens, sondern die Ruhe
des Herzens, die man findet, wenn man vor Gott und den Menschen
den niedrigsten Platz einnimmt. Es ist auch die Ruhe, die man im
Dienst Christi erfahren kann, wenn man nicht mehr versucht, groß
zu sein. 11,30 »Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist
leicht.« Wieder sehen wir den starken Gegensatz zu den
Pharisäern. Jesus sagte von ihnen: »Sie binden aber schwere und
schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die
Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit
ihrem Finger bewegen« (Matth 23,4). Das Joch Jesu ist leicht, es
scheuert uns nicht wund. Jemand hat einmal gesagt: »Wenn vor Jesu
Zimmermannswerkstatt ein Schild gehangen hätte, dann würde darauf
gestanden haben: ´Meine Joche passen.´« »Und meine Last ist
leicht.« Das heißt nicht, dass es keine Probleme, Versuchungen,
Arbeit oder Kummer im Leben des Christen gibt. Aber es bedeutet,
dass wir sie nicht alleine zu tragen haben. Wir sind mit dem
zusammengejocht, der uns in jeder Situation die Gnade gibt, die
ausreicht, um sie durchzustehen. Ihm zu dienen, ist keine
Knechtschaft, sondern Ausdruck vollkommener Freiheit. J. H.
Jowett sagt: Der schlimmste Fehler, den ein Gläubiger machen
kann, besteht in dem Versuch, die Last des Lebens unter einem
Einzelgeschirr zu tragen. Gott wollte nie, dass jemand seine Last
alleine tragen muss. Deshalb handelt Jesus nur mit Jochen! Ein
Joch ist ein Geschirr für zwei, und der Herr selbst möchte einer
von beiden sein. Er möchte die Arbeit jedes schweren Auftrages
mit uns teilen. Das Geheimnis für Sieg und Frieden im
christlichen Leben findet man, indem man das Einzelgeschirr des
»Selbst« ablegt und das befreiende Joch des Herrn annimmt.

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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