Jer 29,11 Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe,
spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um
euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. (Sch2000)
Kommentar von MacDonald (CLV) 29,10-14 Der HERR verheißt, die
babylonische Gefangenschaft werde in siebzig Jahren enden. Dann
wird das Volk in das Land zurückkehren. Vers 13 ist eine
Ermutigung für alle, die aufrichtig den HERRN suchen, wenn auch
manchmal mit wenig sichtbarem Erfolg: Gottes Wort an sein Volk in
den Tagen Jeremias ist auch heute noch sein gewisses Wort an
alle, die gesündigt und die Verbindung mit dem Ewigen verloren
haben. Oberflächliche Bekundung von Interesse kann diesen reichen
Schatz, der mehr wert ist als Gold, nicht erwerben. Gott ist
allezeit erreichbar. Sein Verlangen ist, dass alle Menschen auf
ihn blicken und leben möchten. Seine Arme sind stets geöffnet, um
alle liebend in Empfang zu nehmen, die zu ihm umkehren. Genauso
wahr ist es allerdings, dass ein eifriges Suchen nötig ist. Wird
sich jemand seiner Not bewusst und begreift, dass Gottes Gabe
allen Schaden heilt, und macht er sich dann auf, ihn zu finden,
kann er sich des Gelingens sicher sein, wenn er von ganzem Herzen
sucht. Reinigung, Frieden, Freude, Sieg werden ihm zuteil aus der
Hand eines liebenden Gottes, der Wohlgefallen daran hat, seine
Kinder wieder im Vaterhaus willkommen zu heißen.
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