1.Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die
verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine
Gotteskraft; (Sch2000)
Kommentar von MacDonald (CLV) 1,18 Es wird uns beim Verständnis
des folgenden Abschnittes helfen, wenn wir uns daran erinnern,
dass die Korinther als Griechen menschliche Weisheit sehr
anziehend fanden. Sie sahen ihre Philosophen als Volkshelden an.
Etwas von diesem Geist war zweifellos in die Gemeinde in Korinth
eingedrungen. Es gab Gläubige, die versuchten, das Evangelium den
Gebildeten annehmbarer zu machen. Sie waren der Ansicht, dass es
unter den Gelehrten nicht angesehen genug war, und deshalb
wollten sie die Botschaft weitgehend verstandesmäßig
durchdringen. Diese Anbetung des Intellektualismus war sicherlich
eine der Streitfragen, welche die Menschen veranlasste, im Umfeld
menschlicher Leiter Parteiungen zu bilden. Der Versuch, das
Evangelium annehmbarer zu machen, wird immer fehlschlagen.
Zwischen der göttlichen und der menschlichen Weisheit besteht ein
gewaltiger Unterschied, und es hat keinen Zweck, beide
miteinander in Einklang bringen zu wollen. Paulus zeigt nun, wie
töricht es ist, Menschen zu verehren. Dabei betont er, dass es
dem Wesen des Evangeliums widerspricht, wenn man so handelt
(1,18-3,4). Sein erster Punkt lautet, dass die Botschaft vom
Kreuz allem widerspricht, was Menschen für wahre Weisheit halten
(1,18-25). »Das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen,
Torheit.« Barnes hat es so treffend ausgedrückt: Der Tod am Kreuz
beinhaltet alle möglichen schändlichen und unehrenhaften
Vorstellungen; und von Erlösung zu sprechen, die nur durch die
Leiden und den Tod eines Gekreuzigten zu erkaufen war, war nur
geeignet, in ihren Herzen reinste Verachtung hervorzubringen.
Die Griechen waren Liebhaber der Weisheit (das ist die wörtliche
Bedeutung des Wortes »Philosophen«). Doch in der Botschaft des
Evangeliums fand sich nichts, das ihren Wissensstolz angesprochen
hätte. Für diejenigen, die »errettet werden«, ist das Evangelium
»Gottes Kraft«. Sie hören die Botschaft, nehmen sie im Glauben
an, und dann findet in ihrem Leben das Wunder der Wiedergeburt
statt. Man beachte die folgenschwere, in diesem Vers erwähnte
Tatsache, dass es nur zweierlei Kategorien von Menschen gibt: Es
sind diejenigen, die verlorengehen, und diejenigen, die errettet
werden. Es gibt keinen Personenkreis dazwischen. Die Menschen
lieben ihre menschliche Weisheit, doch nur das Evangelium führt
zum Heil.
.:: FRAGEN::. Schreib mir! bibelverse@christliche-gewohnheiten.de
.:: ANKI ::. ankisrs.net
.:: DER KOSTENLOSE VIDEOKURS ::. "Die Römerstraße" - Kernverse
aus dem Römerbrief im Handumdrehen lernen RTMLink.at/roemer
.:: ERZÄHL ES DER WELT ::. Erzähl deinen Freunden vom Podcast,
damit auch sie davon profitieren können! Du kannst dazu diesen
Shortlink verwenden: RTMLink.at/365
.:: FOLGE UNS AUCH AUF YOUTUBE ::. YouTube: RTMLink.at/yt
Instagram: RTMLink.at/insta
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.