Raus aus dem Kopf, rein ins Leben: über Gefühle, Körper & echte
Transformation Was, wenn echte Veränderung nicht damit beginnt,
noch mehr zu wissen – sondern damit, wieder mehr zu fühlen? In
dieser Folge von Mari Uncut spreche ich mit Mathias Gaertner über
emotionale Intelligenz, Körperarbeit und die Frage, was echte
Transformation eigentlich bedeutet. Mathias begleitet seit vielen
Jahren Menschen durch tiefgreifende Veränderungsprozesse. Doch
bevor er andere durch ihre Prozesse begleitet, hat er sich selbst
immer wieder seinen eigenen Themen gestellt: Selbstständigkeit,
Beziehungen, Sichtbarkeit, Zweifel und der Frage, ob seine eigene
Geschichte überhaupt „groß genug“ ist. Wir sprechen darüber, warum
wir so vieles mit dem Kopf lösen wollen, obwohl unser Körper längst
weiß, was los ist. Warum nicht jede unangenehme Emotion reguliert
oder verändert werden muss. Und warum Wut, Angst oder Trauer nicht
unsere Gegner sind, sondern Hinweise darauf sein können, was uns
wirklich wichtig ist. Auch Spiritualität kommt auf den Prüfstand:
Wann bringt persönliche Entwicklung uns wirklich näher zu uns
selbst und wann wird sie zur Flucht vor dem, was eigentlich gefühlt
und gelebt werden möchte? Eine sehr persönliche, tiefe und
gleichzeitig überraschend leichte Folge über das Menschsein, über
Mut zur Sichtbarkeit und darüber, was passiert, wenn wir aufhören,
uns selbst ständig verändern zu wollen. Vielleicht geht es gar
nicht darum, ein anderer Mensch zu werden. Vielleicht geht es
darum, mehr der Mensch zu sein, der du längst bist.
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