Röm 8,38+39 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben […]
uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus
Jesus ist, unserem Herrn. (SCH2000)
Kommentar von William MacDonald (CLV) 8,38 Der Apostel hat seine
Suche noch nicht aufgegeben. Er durchforscht das gesamte
Universum nach etwas, das uns möglicherweise von der Liebe Gottes
trennen könnte. Er verwirft jedoch eine Möglichkeit nach der
anderen. Es sind der »Tod« mit seinen Schrecken, das »Leben« mit
seinen Verführungen und die »Engel« oder »Gewalten«, die
übernatürliche Fähigkeiten und Wissen haben. Weiterhin ist es
»Gegenwärtiges«, das über uns kommt, und »Zukünftiges«, das uns
Böses ahnen lässt. Es sind »Mächte«, ob es menschliche Tyrannen
oder engelsgleiche Widersacher sind. 8,39 Es sind »Höhe oder
Tiefe«, alles, was sich in Raum und Zeit befindet, einschließlich
der okkulten Mächte. Dann fügt Paulus noch an, damit er auch
sicher ist, dass er nicht irgendetwas vergessen hat: ». . . noch
irgendein anderes Geschöpf.« Das Ergebnis der Suche des Paulus
ist, dass er nichts finden kann, was uns »von der Liebe Gottes«
»scheiden kann«, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.« Kein
Wunder, dass diese triumphalen Worte das Lied derer gewesen sind,
die den Märtyrertod erlitten haben, und der Choral derer, die das
Leben eines Märtyrers führten!
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