Joh 3,16 Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab
seinen einzigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins
Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. (NeÜ)
Kommentar von William MacDonald (CLV) 3,16 Dies ist einer der
bekanntesten Verse der ganzen Bibel, zweifellos deshalb, weil er
das Evangelium so klar und deutlich ausspricht. Er fasst
zusammen, was der Herr Jesus soeben über die Wiedergeburt gelehrt
hat. Wir lesen: »So hat Gott die Welt geliebt.« Das Wort »Welt«
beinhaltet hier die gesamte Menschheit. Gott liebt nicht die
Sünden der Menschen oder die böse Weltordnung, sondern die
Menschen. Er möchte nicht, dass auch nur ein Einziger
verlorengeht. Das Ausmaß seiner Liebe zeigt sich darin, »dass er
seinen eingeborenen Sohn gab.« Gott hat keinen anderen Sohn als
den Herrn Jesus. Es war Ausdruck seiner unendlichen Liebe, dass
er willig war, seinen einzigen Sohn für ein rebellisches
Geschlecht von Sündern zu opfern. Das heißt jedoch nicht, dass
jeder gerettet ist. Ein Mensch muss annehmen, was Gott für ihn
getan hat, ehe Gott ihm das ewige Leben gibt. Deshalb sind hier
die Worte angefügt: ». . . damit jeder, der an ihn glaubt, nicht
verlorengehe.« Niemand muss verlorengehen. Es ist ein Weg
gefunden, der zur Erlösung führt, auf dem alle gerettet werden,
wenn sie nur den Herrn Jesus Christus als persönlichen Heiland
anerkennen. Wer das tut, hat das ewige Leben als sofortiges
Eigentum. Boreham sagt dazu: Wenn die Gemeinde versteht, mit
welcher Liebe Gott die Welt geliebt hat, dann wird sie so lange
rastlos sein und nicht ruhen können, bis alle großen Reiche
erobert worden sind, bis jede kleine Koralleninsel gewonnen
worden ist.
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