Stylische Hotels, das beste Café der Welt, riesige Gaming-Hallen,
1000jährige Bonsai-Bäume und mitten im modernsten Stadtteil aller
Zeiten eine Bar, in der hunderte Leute einfach sitzen, schweigen
und klassische Musik hören. Tokyo ist verrückt, Tokyo ist vorne,
Tokyo ist unfassbar lecker, uralt und brandneu gleichzeitig. Wir
zeigen euch die tollsten Ecken im Trendviertel Shibuya, das
weltweit einzige Parasiten-Museum, machen einen
Fluss-Spaziergang, entdecken das grandiose Sumo-Viertel, manche
der besten Museen der Welt, uralte öffentliche Bäder und schenken
euch wertvolle Tipps - unter anderem für preisgünstiges und
begeisterndes Essen. Gleitet mit uns durch die Mega-City, trefft
die lieben Menschen, die sie prägen, und genießt ein Best Of der
Situationen, welche die Stadt der Städte auszeichnen.
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Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tokyo
Tourism - Representative For Germany: https://tokyotokyo.jp
Der offizielle Reiseführer für Tokio.
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VIERTEL & AUSFLÜGE
Gotanda — Michis Geheimtipp im Kommen: an der
Yamanote Line, nah an Shibuya/Shinjuku, noch günstig, neue Bars
und Cafés (leicht entschärftes Rotlichteck).
Meguro & Meguro River — vom Gotanda in ~30
Min. am Fluss entlang erlaufbar; im Frühling Kirschblüten.
Shibuya — das berühmteste Viertel: Shibuya
Crossing, Cat Street, schöne Wohngassen; südwestlich der Yoyogi
Park.
Ryogoku — das Sumo-Viertel im Osten, gut ein
ganzer Tag (siehe unten).
Akihabara — Viertel für Games, Retro-Konsolen
und Elektronik.
KULTUR & MUSEEN
Hotel Gajoen Tokyo (Meguro) — Luxushotel von
1931 mit dem historischen „Hyakudan Kaidan"-Flügel (bemalte
Räume, Ikebana-Ausstellungen) und japanischem Garten; auch nur
zum Anschauen.
Meguro Parasitological Museum — das einzige
Parasitenmuseum der Welt, gratis, ~300 Exponate, 8,8m-Bandwurm,
kleiner Merch-Shop.
Shunkaen Bonsai Museum (Edogawa) —
Bonsai-Meister Kunio Kobayashi, hunderte Bäume, darunter eine
~1000-jährige Kiefer; ruhiges Vorort-Ausflugsziel.
Meikyoku Kissa Lion (Shibuya) — klassisches
„Listening Café" seit 1926, riesige Boxen, gedämpftes Licht,
kein Reden, keine Fotos.
Edo-Tokyo-Museum (Ryogoku) — Stadtgeschichte
von Edo zu Tokio im spektakulären Stelzen-Bau; nach Sanierung
seit 31.3.2026 wieder offen.
Sumida Hokusai Museum (Ryogoku) — dem Maler
Hokusai gewidmet („Die große Welle vor Kanagawa"), auffällige
Architektur.
SUMO (Ryogoku)
Ryogoku Kokugikan — die große Sumo-Halle; 3
der 6 Jahresturniere (Januar, Mai, September), das Sumo-Museum
drin ist gratis. Karten früh sichern.
Chanko-nabe — der nahrhafte Sumo-Eintopf; in
Ryogoku dutzende Restaurants, auch in normaler Portion.
ESSEN & CAFÉS
Season Bakery and Coffee (Gotanda) —
herausragendes Frühstückscafé mit Bäckerei und japanischem
Twist (z.B. Croissant mit Kumquats, Seeigel-Sandwich).
Coffee Supreme (nahe Yoyogi Park) — kleine
Kaffeebude mit Mini-Dachterrasse und Blick übers Viertel.
GAMING & ENTERTAINMENT
Game Center (Spielhallen) — überall,
familienfreundlich: VR, Tanz- und Trommelspiele,
Greifautomaten.
Tokyo Joypolis (Odaiba) — Segas
Indoor-Freizeitpark, 3 Etagen, VR und Achterbahn, ~10–22 Uhr,
top für Familien.
PRAKTISCHE TIPPS
Suica / Pasmo — die IC-Karte (physisch oder
aufs Handy) fürs bargeld- und ticketlose Fahren; funktioniert
auch in Konbinis.
Flughäfen — Haneda oder Narita, beide bequem
per ÖPNV erreichbar; egal, welcher.
Fortbewegung — ÖPNV ist der Weg, für Taxis die
Uber-App (hilft bei der Sprachbarriere). Sich zu verlaufen ist
normal; Gebäude haben viele Stockwerke, das verwirrt
Karten-Apps.
BONUS – Antwort auf Michis offene Frage
Silvester/Neujahr in Japan ist ein ruhiges
Familienfest: Man isst Toshikoshi Soba
(Jahreswechsel-Nudeln für ein langes Leben) und schaut die
NHK-Musikshow Kōhaku Uta Gassen. Deshalb sind
selbst Shibuya & Co. an Silvester fast leer.
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