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Elektro- und Informationstechnik studieren bedeutet, sich mit
Mathematik, Physik, Programmierung, Elektronik, Mikrocontrollern,
Signalen und modernen Kommunikationstechnologien
auseinanderzusetzen. In dieser Folge spricht Leonard über sein
Studium an der Technischen Hochschule Rosenheim und erklärt, wie
anspruchsvoll, vielseitig und praxisnah Elektrotechnik wirklich
ist. Leonard kam eher spontan zu dem Studiengang. Nach einem
Aufenthalt in Australien wollte er sich intellektuell stärker
herausfordern und entschied sich aufgrund seiner Stärken in
Mathematik und Physik für Elektro- und Informationstechnik. Seine
eigentliche Leidenschaft entwickelte sich jedoch erst während des
Studiums.
Besonders begeistert ihn die Verbindung aus theoretischem Wissen
und der Entwicklung echter technischer Produkte. Nachdem Leonard
im Studium gelernt hatte, wie Leiterplatten entworfen werden,
entwickelte er in seiner Freizeit eine eigene geteilte
Bluetooth-Tastatur. Dafür designte er die Platine, arbeitete mit
einem Mikrocontroller und programmierte die passende Software.
Dieses Projekt zeigte ihm, dass Elektrotechnik nicht nur aus
Formeln besteht, sondern dass aus mathematischen und
physikalischen Grundlagen funktionierende Produkte entstehen
können.
Im Studium begegnen den Studierenden unter anderem
Hardwareprogrammierung mit C, Wechselstrom- und Feldlehre,
elektronische Bauelemente, Signale und Systeme sowie
Kommunikationsprotokolle für Technologien wie 4G und 5G. Leonard
erklärt, warum gerade die Grundlagen aus den ersten Semestern
wichtig sind, da viele spätere Module direkt auf Mathematik,
Physik und Informatik aufbauen. Gleichzeitig betont er, dass man
vor dem Studium keine umfangreichen Vorkenntnisse in
Elektrotechnik oder Programmierung benötigt. Entscheidend sind
Interesse, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, sich komplexe
Inhalte selbstständig zu erarbeiten.
Die Folge gibt einen ehrlichen Einblick in das
Elektrotechnikstudium, die Herausforderungen der ersten Semester
und mögliche Berufsfelder. Nach dem Abschluss bieten sich unter
anderem Tätigkeiten in der Hardwareentwicklung,
Mikrocontroller-Programmierung, Hochfrequenztechnik,
Kommunikationstechnik, Mess- und Prüftechnik, Automatisierung,
Softwareentwicklung oder technischen Produktentwicklung an.
Leonard spricht außerdem darüber, warum praktische Erfahrungen,
ein duales Studium oder Werkstudententätigkeiten nicht nur den
Lebenslauf verbessern, sondern auch dabei helfen, die Theorie
besser zu verstehen und die eigene berufliche Richtung zu finden.
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