Was passiert, wenn ein sensibles Kind früh lernt, zu
funktionieren, zu tragen und die eigenen Gefühle zurückzustellen,
nur um geliebt und gesehen zu werden?
In dieser bewegenden Folge von „Wenn das Leben spricht –
und wir beginnen zuzuhören“ teile ich die Geschichte
einer Frau, die sich als Kind fremd in ihrer eigenen Familie
fühlte. Sie wollte dazugehören, geliebt und gesehen werden und
begann, immer mehr Verantwortung zu übernehmen.
Krankheit in der Familie, Angst, Überforderung, eine
pflegebedürftige Großmutter, eine schmerzhafte erste Liebe und
schließlich der Versuch, Gefühle durch Alkohol und Medikamente zu
betäuben, wurden Teil ihres Weges.
Doch ihre Geschichte endet nicht dort.
Sie begegnet der Liebe. Sie überwindet ihre Sucht. Sie beginnt,
ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, Grenzen zu setzen und Nein zu
sagen.
Und irgendwann kommt die vielleicht wichtigste Erkenntnis:
Ich muss nicht mehr funktionieren.
Ich darf leben.
Während ich ihre Geschichte lese, übersetze ich, was sich hinter
ihren Erfahrungen zeigt und welche Rolle besonders ihr
spiritueller Körper auf ihrem Lebensweg gespielt hat.
Diese Folge ist für dich, wenn du dich vielleicht selbst darin
erkennst: wenn du früh stark sein musstest, dich nicht gesehen
gefühlt hast, immer für andere da warst oder noch heute glaubst,
Liebe durch Leistung verdienen zu müssen.
Vielleicht ist heute der Moment, deine eigene Geschichte mit
anderen Augen zu betrachten.
Wenn das Leben spricht – und wir beginnen
zuzuhören
Wenn auch du deine Geschichte mit mir teilen möchtest, schreib
mir. Deine Geschichte darf anonym bleiben.
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Themen dieser Folge:
Inneres Kind · nicht gesehen werden · funktionieren ·
Hochsensibilität · Familie · Sucht überwinden · Selbstliebe ·
Grenzen setzen · Nein sagen · Vergangenheit loslassen · Heilung ·
spiritueller Körper · persönliche Entwicklung
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