Der Nachthimmel ist voller Sterne, und hinter jedem Stern warten
noch mehr Sterne, unendlich viele, so weit das Auge reicht. Aber
warum eigentlich hört das Weltall eigentlich nirgendwo auf? In
dieser Folge von Warum eigentlich? erklärt Marco König
kindgerecht, wie unfassbar groß das Universum wirklich ist und
warum selbst die klügsten Forscherinnen und Forscher sein Ende
bis heute nicht gefunden haben. Mit dem Bild einer Rakete, die
immer weiterfliegt und dabei ständig neue Sterne entdeckt, macht
Marco die riesige Weite des Weltalls für kleine Zuhörerinnen und
Zuhörer greifbar, ohne dabei etwas zu beschönigen oder zu stark
zu vereinfachen. Er nimmt sich bewusst Zeit für eine ehrliche
Antwort, denn manche Fragen sind einfach noch nicht restlos
geklärt, und genau das macht das Staunen so schön.
Kinder erfahren außerdem, dass sich das Universum wie ein
Luftballon ganz langsam immer weiter ausdehnt, jeden Tag ein
kleines Stückchen mehr. Kinder erfahren außerdem, dass das Licht
der Sterne oft viele Jahre unterwegs ist, bevor es überhaupt bei
uns ankommt, sodass wir beim Blick in den Nachthimmel eigentlich
immer nur sehr altes Sternenlicht sehen. Ein einfaches Zimmer
wird zur Gedankenreise, wenn Marco Kinder einlädt, ihre Schritte
im eigenen Zimmer zu zählen und sich vorzustellen, wie es wäre,
wenn dabei niemals eine Wand käme.
Die Folge zeigt Kindern, dass es völlig in Ordnung ist, wenn
Erwachsene nicht auf jede Frage eine fertige Antwort haben, und
dass gerade die großen Rätsel des Weltalls uns immer wieder
neugierig machen. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl von Weite,
Ruhe und Vorfreude auf all das, was es dort draußen noch zu
entdecken gibt. Diese Folge eignet sich wunderbar für kleine
Weltraumforscherinnen und Weltraumforscher ab etwa drei Jahren,
die gerne große Fragen stellen und keine Angst davor haben, dass
manche Antworten noch auf sie warten.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.