In der neuen Folge „I Love Lamp“ machen Sebi und Wookie wieder das,
was sie am besten können: irgendwo anfangen, komplett woanders
landen und zwischendrin so tun, als wäre genau das der Plan
gewesen. Los geht’s mit einem exklusiven, vollkommen seriösen und
garantiert überhaupt nicht erfundenen Interview mit Mila Superstar.
Dabei werden Sporthelden, gesellschaftliche Klischees und andere
kulturelle Heiligtümer fachgerecht auseinandergenommen –
selbstverständlich mit der journalistischen Präzision zweier
Männer, die sich vermutlich länger über eine kaputte Kaffeemaschine
unterhalten können als über Weltpolitik. Und genau das passiert
natürlich auch. Zwischen defekter Technik, Kaffee-Drama und
alltäglichem Wahnsinn graben Sebi und Wookie tief in der
persönlichen Mottenkiste: Kindheitserinnerungen kommen ans Licht,
alte Geschichten werden ausgepackt und plötzlich wird es zwischen
all dem Quatsch sogar überraschend philosophisch. Es geht um
Freundschaft, gemeinsame Erlebnisse, Gesellschaft, Politik und die
große Frage, warum manche Geräte grundsätzlich erst dann
kaputtgehen, wenn man sie wirklich braucht. Wie immer gilt:
Themenwechsel kommen ohne Blinker, Pointen manchmal mit Verspätung
und ein roter Faden war zwar eingeladen, ist aber nicht erschienen.
Am Ende wird’s beinahe sentimental, als Sebi und Wookie auf ihre
langjährige Freundschaft zurückblicken – natürlich nur so lange,
bis einer von beiden den Moment wieder zuverlässig kaputtmacht.
Eine Folge über Mila Superstar, Kaffeemaschinen, Kindheit,
Freundschaft, Gesellschaft und vermutlich mindestens drei Dinge, an
die sich hinterher keiner mehr erinnern kann. I Love Lamp. Keine
Ahnung, warum. Aber irgendwie passt’s.
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