Wer die Sendung unterstützen möchte, findet Mitgliedschaft und
Kontodaten weiter unten. Danke! 38,5 Prozent der Wiener
Pflichtschüler sind laut ORF und Bildungsdirektion muslimisch, in
den Mittelschulen 46 Prozent – und die eigentliche Nachricht ist
nicht die Zahl, sondern der Umgang mit ihr: Die Wiener
Bildungsdirektion wollte die Erhebung einstellen, weil sie „kein
aussagekräftiges Bild" ergebe. Erst nach öffentlichem Druck wurde
weitergezählt. Seit dieser Woche gilt außerdem das Kopftuchverbot
für Schülerinnen unter 14, mit Strafen bis 800 Euro – und aus
Teilen der Community ist die Missachtung schon angekündigt. Diese
Sendung läuft in genau den Tagen, in denen sich zeigt, ob der
Staat seine eigene Regel durchsetzt. Meine These, in einem Satz:
Der Islamismus in Europa ist nicht Ausdruck einer inhärenten
Stärke der Religion, sondern der ideologischen Schwäche Europas.
Niall Ferguson, Steven B. Smith und Mark Steyn sagen dasselbe aus
drei Richtungen. Dazu die Anekdoten-Galerie, wie Anpassung im
Alltag aussieht – von der Salami im Schulbuffet bis zum
britischen Home-Office-Heft, das Asylwerbern erklärt, dass Frauen
keine Erlaubnis brauchen. Der Seismograf, der immer zuerst
ausschlägt: was Juden in Manchester, Birmingham und Berlin heute
erleben. Und der Blick nach Amerika, das bisher die
funktionierende Assimilationsmaschine war – und mit dem Hijab der
Gouverneurin von New York, wenige Tage vor dem 25. Jahrestag von
9/11, seinen ersten großen Belastungstest erlebt. Am Ende: Was
tut ein Land, das sich selbst noch ernst nimmt? Durchsetzung
statt neuer Verbote. Und die fünf besten Einwände gegen meine
eigene These. THEMEN DER SENDUNG
38,5 Prozent: Wiens Schulzahlen im Zeitverlauf – 28 Prozent
2016/17, 41,2 Prozent 2024/25 – und warum der letzte Rückgang
eine Methodikänderung ist
Der Zähl-Stopp: „Kein aussagekräftiges Bild" – Stadtrat
Hacker „wurscht", Landeshauptmann Doskozil „alarmiert"
Kopftuchverbot seit 1. September: § 43a
Schulunterrichtsgesetz, bis 800 Euro Strafe, „kein Freikaufen" –
der erste Härtetest der Republik
Islam, Islamismus, Islamisierung: Tibi, al-Banna 1928 – warum
die Begriffe entscheiden, wer die Debatte gewinnt
Der dänische Index: Däne 100, westlicher Einwanderer 98,
zweite Generation 114, erste Generation 237
24,8 Milliarden Euro Bundesausgaben für Migration in
Deutschland 2025 – mehr als für Forschung und Gesundheit – und
Österreichs Vergleichszahlen
Selbsterhaltungsfähig: 86 Prozent der in Österreich geborenen
Haushalte, 53 Prozent aus den sechs Fluchtherkunftsländern,
Oberösterreich 79 gegen Wien 28
Die Wiener Jugendstudie: 35 Prozent „Juden zu viel Macht", 30
Prozent der jungen Muslime „zu viele von uns"
27,2 Prozent: manifester Antisemitismus unter Muslimen in
Deutschland, mehr als verdoppelt seit 2021 – und warum
Fundamentalismus, nicht Gläubigkeit, der Treiber ist
221 Anschlagspläne in zehn Jahren, 45 Prozent mit
Migrantenbeteiligung – und die Gegenstudie, die den Dschihadismus
hausgemacht nennt
Das Home-Office-Heft: neun Seiten für Asylwerber über
Konsens, Schutzalter und die Erlaubnis der Frau
Frankreich: 46 Prozent der Muslime für Scharia-Geltung, 139
geschlossene Moscheen
Der Seismograf: Yom-Kippur-Anschlag in Manchester, jüdische
Fans in Birmingham ausgesperrt
New York gegen Amsterdam: gleiche Menschen, andere Politik –
und Hochuls Hijab vor dem 25. Jahrestag von 9/11
Was tun: Durchsetzung statt Verbote – von Kopenhagen bis zum
österreichischen Islamgesetz
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