„Ich stehe einfach auf sportlichere Frauen.“ Ehrlichkeit oder
eine Ausrede aus Angst vor Nähe?
Eine Szene aus der US-Erfolgsserie Love is Blind
sorgt für hitzige Diskussionen: Chris und Jessica galten lange
als eines der vielversprechendsten Paare der Staffel 10. Doch
kurz vor dem Ende ihrer gemeinsamen Reise erklärt Chris
plötzlich, dass er sich eigentlich mehr zu Frauen hingezogen
fühle, die intensiver Sport machen und dass die körperliche
Anziehung zwischen ihnen für ihn nicht ausreiche. Viele Zuschauer
fragen sich: Geht es hier wirklich um Attraktivität oder steckt
etwas ganz anderes dahinter?
In „#MFM 12: Love is vermeidend“ sprechen
Redakteurin Lilli, Psychotherapeutin & Ärztin Petra und
Konfliktforscher & Coach Christoph darüber, welche
psychologischen Mechanismen hinter solchen Aussagen stecken
können. Welche Rolle spielen Bindungsangst, emotionale
Vermeidung, Unsicherheit und frühe Beziehungserfahrungen? Warum
suchen manche Menschen plötzlich nach Gründen gegen eine
Beziehung, obwohl zuvor scheinbar alles gepasst hat? Und wie
verletzend können solche Aussagen für das Gegenüber sein,
besonders dann, wenn sie Schuldgefühle oder Selbstzweifel
auslösen?
Gemeinsam analysieren sie die kontroverse Szene aus Love
is Blind und sprechen über Bindungsangst, Verlustangst,
emotionale Verfügbarkeit, Selbstwert, Dating, Beziehung,
psychische Gewalt, emotionale Manipulation, toxische
Beziehungsmuster und ungesunde Kommunikation. Es geht um Kritik
am Körper, Zurückweisung, Verantwortung für die eigenen Gefühle
und die Frage, wo ehrliche Kommunikation endet und emotionale
Verletzung beginnt. Eine Folge über Liebe, Nähe, Angst,
Selbstwert und darüber, warum manche Beziehungen nicht an
fehlender Anziehung scheitern, sondern an der Angst, sich
wirklich einzulassen.
Hier geht's zum Video:
netflix.reality.clips
Weitere Infos:
Definition von psychischer Gewalt
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