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https://www.instagram.com/valentina.toews/ Der reiche Jüngling
konnte von sich sagen, dass er die Gebote hielt. Äußerlich schien
vieles richtig zu sein. Doch Jesus sah tiefer. Er sah nicht nur
seine Taten, sondern kannte sein Herz. In dieser Folge schauen wir
uns die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling genauer an.
Besonders spannend ist, welche Gebote Jesus zunächst aufzählt und
worauf er anschließend den Fokus legt. Denn am Ende führt Jesus den
jungen Mann genau an den Punkt, an dem sichtbar wird, woran sein
Herz tatsächlich hängt. Jesus fordert ihn auf, seinen Besitz
loszulassen und sagt schließlich: „Komm und folge mir nach.“ Dabei
dürfen wir nicht übersehen, dass Jesus diesen Mann liebte. Seine
Aufforderung war keine harte Bestrafung, sondern eine Einladung. Er
gab ihm die Möglichkeit, alles loszulassen, was zwischen ihm und
einer völligen Hingabe an Gott stand, und Jesus selbst
nachzufolgen. Und hier begegnet uns wieder unser großes Thema: das
Herz. Der junge Mann hatte sich stark auf sein Tun konzentriert. Er
konnte aufzählen, was er alles richtig gemacht hatte. Doch das
erste und größte Gebot lautet, Gott von ganzem Herzen zu lieben.
Genau an diesem Punkt offenbarte Jesus, dass sein Besitz einen
Platz in seinem Herzen eingenommen hatte, den er nicht bereit war
aufzugeben. Vielleicht bedeutet Nachfolge deshalb manchmal weniger,
noch mehr für Gott zu tun, und vielmehr, etwas loszulassen. Jesus
lädt uns nicht zuerst in ein Leben voller religiöser Leistung ein.
Er sagt: Folge mir nach. Was hält mein Herz fest? Worüber definiere
ich mich? Was könnte ich nicht loslassen, wenn Jesus mich darum
bitten würde? Und bin ich so sehr mit meinem Tun für Gott
beschäftigt, dass ich dabei übersehe, dass er eigentlich mein
ganzes Herz möchte? Eine Folge über den reichen Jüngling, das erste
Gebot, Loslassen und die liebevolle Einladung Jesu, vom bloßen Tun
in echte Nachfolge zu kommen. Buchempfehlung: „Das Herz“ von
Reinhard Hirtler
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