"Meine Mutter wollte immer, dass ich meinen Vater
räche"
In dieser Doppel-Folge zu Gast: Wolf Biermann (*1936).Dieses
lange Gespräch wirft ein Licht auf die deutsch-deutsche
Nachkriegsgeschichte, die sich wohl in kaum einem Menschen so
intensiv verdichtet wie in Wolf Biermann. Jan spricht mit Wolf
Biermanns über seine Jugend in Hamburg, über die Bürde, die ihm
durch seine Lebensgeschichte als Sohn eines in Auschwitz
ermordeten jüdischen Kommunisten aufgetragen wurde und den daraus
entstanden Entschluss in die DDR überzusiedeln. Anschließend geht
es um ein Theaterstück für die Berliner Mauer und darum, wie Wolf
Biermann Liedermacher aus Notwehr wurde.
Aber natürlich geht es in dem Musik-Podcast Reflektor natürlich
auch um Musik. Wolf Biermann und Jan sprechen über
Aufnahmetechniken und darüber, dass technische Fehler ein
künstlerischer Mehrwert werden können . Und es geht um Biermanns
schmerzhafte Abkehr vom Kommunismus und um Biermanns wichtigste
Arbeit: Die Übersetzung des „Großen Gesangs vom ausgerotteten
jüdischen Volk“ des Polnischen Dichters Jizchak Katzenelson und
um vieles mehr.
Hier könnt ihr Euch das Kölner Biermann-Konzert
von 1976 anschauen.
Hier könnt ihr Euch das Leipziger
Biermann-Konzert von 1989 anschauen.
Und hier könnt ihr Euch anschauen, wie Biermann
sein Lied Ermutigung im Deutschen Bundestag vorträgt.
Hier könnt ihr das Cover des Albums „Warte nicht
auf beßre Zeiten“ anschauen.
Das Biermann Cover Album: RE:IMAGINED - Lieder für jetzt! (VÖ
15.11.2024) und andere Alben von Wolf Biermann könnt ihr
hier vorbestellen.
Tickets für den angesprochenen Wolf-Biermann-Abend im Hamburger
Thalia-Theater am 13.November 2024 gibt es hier
Exklusive Bonusfolgen und alle Folgen werbefrei und früher gibt’s
für Mitglieder im Klub Reflektor. Schaut Euch
dort unbedingt die neuen Mitgliederpakete an. Es gibt viele neue
Extras!
Alle Songs, die im Gespräch genannt werden, findet ihr in der
Reflektor-Playlist
Schreibt uns gerne eure Meinung zur Playlist und zum Podcast
unter reflektor@cloudshill.com
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Foto Credit Episodencover: Jonas Albrecht
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Ob Pop, Rock, Rap, Punk oder Klassik – Musik ist immer
einzigartig. So wie die Künstler:innen, die sie erschaffen. Was
macht einen guten Song aus? Wie politisch darf oder sollte Pop
sein? Und wie geht man mit plötzlichem Ruhm oder dem
unvermeidlichen Absturz um?In Reflektor + Subline sucht Jan
Müller, selbst Musiker und seit nahezu 30 Jahren Bassist der Band
Tocotronic, authentische Gespräche mit jenen, die es am besten
wissen müssen: den Musiker:innen selbst. Ob Olli Schulz, Jan
Delay, Feine Sahne Fischfilet, Alli Neumann, Joy Denalane oder
Doro – geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt spricht er
mit seinen Gästen über ihre Karriere, ihre größten Hits und die
schmerzhaftesten Rückschläge. Immer auf Augenhöhe, immer
überraschend. Neue Episoden von Reflektor erscheinen wöchentlich,
immer freitags – also hört unbedingt rein und abonniert den
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