Marion Hanel – ein Leben fürs Radio und für
West-Berlin
Mit acht Jahren stand Marion Hanel zum ersten Mal beim RIAS vor
dem Mikrofon – in der Kindersendung „Bei uns funkt’s“ unter der
Obhut von Hans Rosenthal. Ihr erstes Interview? Muhammad Ali.
Später folgten Radio France Internationale in Paris, die Anfänge
des privaten Rundfunks in West-Berlin, 100,6, SFB und 88acht.
Radio wurde für sie nicht einfach ein Beruf, sondern eine
Leidenschaft fürs Leben.
In unserer zweiten Folge von „1986 – West-Berlin
Originalton“ dreht Heiko Mehnert den Spieß um und
interviewt seine Podcast-Partnerin Marion Hanel.
Es geht um ihren Vater Wolfgang Hanel, das langjährige Gesicht
der Berliner Abendschau, um ihre Kindheit zwischen Schöneberg und
Roseneck, die französische Schule, Paris und die besondere Nähe
zu den Alliierten. Marion erzählt vom Aufbruch des Privatradios
in den 80ern und von jener Nacht 1989, in der die Mauer fiel –
und sie am nächsten Morgen wieder vor dem Mikrofon saß.
Und natürlich geht es um das West-Berliner Lebensgefühl: um die
Hundekehle, das Schwarze Café, die Paris Bar, den Athener Grill,
Alibaba, Fofis und andere Orte, an denen man sich traf, ohne sich
per WhatsApp verabredet zu haben.
Eine Folge über Radio, Leidenschaft, Lebensfreude und eine Stadt,
die von einer Mauer umgeben war und sich trotzdem grenzenlos
anfühlen konnte.
Oder, wie Marion über ihr Leben sagt:
„Ich habe nie in meinem Leben arbeiten müssen. In dem
Sinne, dass ich die Arbeit immer als Freude empfunden
habe.“
In der nächsten Folge zu Gast: Frank
Lüdecke, Kabarettist und Intendant der Stachelschweine.
„1986 – West-Berlin Originalton“ mit Marion
Hanel und Heiko Mehnert.
Alle zwei Wochen neue Geschichten, Erinnerungen und Menschen aus
dem West-Berlin der 80er Jahre.
Mehr Geschichten gibt es im Buch „1986 West-Berlin.
Originalton.“ von Heiko Mehnert.
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