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Erlaubt, erwartet, erzwungen? - Suizidhilfe auf dem Prüfstand

Erlaubt, erwartet, erzwungen? - Suizidhilfe auf dem Prüfstand

Schmerzmedizin konkret vor 2 Wochen
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Zurück zum Grenzbereich Leben: Ethik lebt vom Diskurs, und heute
machen wir das Bild komplett. Zur Erinnerung: Seit dem Urteil des
Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 ist die geschäftsmäßige
Sterbehilfe in Deutschland nicht mehr grundsätzlich strafbar. Das
Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben wurde gestärkt. Doch wo
Licht ist, gibt es auch Schatten. In der heutigen Folge von
Schmerzmedizin konkret richten wir den Blick ganz bewusst auf die
Kehrseite der Medaille. Wir beleuchten die Risiken, Gefahren und
den drohenden sozialen Druck, die eine Normalisierung dieses
Verfahrens mit sich bringen könnte? Welche Gefahren lauern auf dem
Weg zur Normalisierung? Welche Risiken übersehen wir? Was steckt
hinter einem Suizidwunsch? Wir blicken unter die Oberfläche
vermeintlicher Autonomie und sprechen über die Ambivalenz von
Suizidwünschen sowie die Pflicht, vulnerable Gruppen zu schützen.
Nehmen Sie sich Zeit für eine Perspektive, die in der emotionalen
Debatte oft zu kurz kommt. Hier noch wichtige Hinweise zu
Hilfsangeboten Wenn Sie selbst von Depressionen, schweren
Lebenskrisen oder Suizidgedanken betroffen sind oder jemanden
kennen, suchen Sie sich Hilfe. Die Telefonseelsorge ist rund um die
Uhr, kostenfrei und anonym erreichbar: Für Erwachsene: • Telefon:
0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder 116 123 •
www.telefonseelsorge.de App: KrisenKompass Für Kinder und
Jugendliche: • Telefon: 116 111 • www.nummergegenkummer.de Für
Eltern: 0800 / 111 0 550 Moderation: Dr. med. Silvia Maurer
Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie,
Palliativmedizin, Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische
Arzneimitteltherapie (ÖÄK), Algesiologin DGS, Ehrenmitglied der
Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. Experte: Dr. Martin
Splett aus Osnabrück. Er ist Theologe und in der Seelsorgeabteilung
des Bistums Osnabrück unter anderem für das Themenfeld „Sterben,
Tod und Trauer“ zuständig. Er war lange Jahre Seelsorger in einer
Klinik für psychische Erkrankungen und war zugleich als
Palliativfachkraft seelsorgerisch auf einer Palliativstation tätig.
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www.dgschmerzmedizin.de. Anmerkung: Aus Gründen der besseren
Lesbarkeit und Zuhörens im Podcast wird bei Personenbezeichnungen
die männliche Form gewählt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne
der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter (m/w/d).
Disclaimer: Dieser Podcast dient der Information und ersetzt nicht
das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt.
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