Du möchtest alte Fotos scannen und
digitalisieren? Dann fang nicht beim Scanner an. Denn
wer einfach tausende Papierfotos digitalisiert, kann aus analogem
Fotochaos sehr schnell digitales Fotochaos machen.
In Folge 13 von „Schnappschuss – der
Fotoordnungs-Podcast“ sprechen Karine und Dagmar
darüber, wie du alte Fotos sinnvoll digitalisierst – vom
Aussortieren über die richtige Scan-Methode bis zur Ablage in
deiner digitalen Fotosammlung.
Die wichtigste Frage kommt dabei gleich am Anfang: Muss
wirklich jedes Foto gescannt werden?
Bevor du mit dem Digitalisieren beginnst, lohnt es sich, deine
Papierfotos zu sortieren. Dubletten, unscharfe Bilder und fünf
nahezu identische Aufnahmen müssen vielleicht gar nicht erst
digitalisiert werden. Bei alten Familienfotos darfst du dagegen
ruhig etwas großzügiger sein – schließlich steckt darin oft ein
Stück Familiengeschichte.
Und vergiss die Rückseiten nicht: Namen, Orte, Jahreszahlen oder
kleine Notizen können später genauso wertvoll sein wie das Foto
selbst.
In dieser Episode erfährst du unter anderem:
welche Fotos du zuerst scannen solltest
warum Sortieren vor dem Scannen Zeit spart
wie du Informationen von der Rückseite sicherst
ob Abfotografieren mit Smartphone oder Kamera ausreicht
wann eine Scanner-App praktisch ist
wann sich ein klassischer Scanner lohnt
ob du einen Scanner kaufen, mieten oder ausleihen solltest
wann ein professioneller Scan-Dienstleister sinnvoll sein kann
worauf du bei Auflösung, Dateiformat und Bildqualität achten
solltest
warum Dias und Negative andere Anforderungen haben als
Papierfotos
wie KI bei der Verbesserung alter Fotos helfen kann
wie du das tatsächliche Aufnahmedatum statt des Scan-Datums
hinterlegst
wie du Namen, Orte und Ereignisse ergänzt
warum deine digitale Foto-Ordnung idealerweise vor dem
Scannen stehen sollte
wie du markierst, welche Originale bereits digitalisiert wurden
warum Scannen noch kein Backup ist
und ob du die Papierfotos anschließend wirklich wegwerfen
solltest
Unser Tipp: Scanne zuerst nur fünf bis zehn
Fotos. Schau sie dir anschließend auf einem großen
Bildschirm an. Stimmen Schärfe, Farben und Qualität? Erst wenn du
mit dem Ergebnis zufrieden bist, solltest du dich an die nächsten
100 oder 1.000 Bilder machen.
Und erwarte keine Wunder: Ein altes, verblasstes oder unscharfes
Foto bleibt auch nach dem Digitalisieren ein altes Foto. Farben,
Helligkeit und Kontrast lassen sich häufig verbessern – doch
manchmal ist ein technisch nicht perfektes Bild trotzdem eine
unbezahlbare Erinnerung.
Besonders wichtig wird es nach dem Scannen:
Korrigiere das Aufnahmedatum, ergänze vorhandene Informationen
und ordne die Bilder direkt in deine bestehende digitale
Fotosammlung ein. Ein Ordner mit dem Namen „Scans“ und 2.748
Dateien ist noch keine Foto-Ordnung.
Du hast eine größere Sammlung von Papierfotos und möchtest das
Scannen lieber abgeben? Karine bietet die professionelle
Digitalisierung von Papierfotos als Dienstleistung an.
Dabei geht es nicht nur um eine sorgfältige Digitalisierung mit
passender technischer Ausstattung: Die gescannten Fotos werden
anschließend so strukturiert und geordnet übergeben, dass sie
sich möglichst nahtlos in deine bestehende digitale Fotosammlung
integrieren lassen.
Mehr über Karines Angebot zur Digitalisierung deiner Fotos
findest du hier: Zu Karines Scan-Service
Denn das Ziel ist nicht, möglichst viele Fotos zu digitalisieren.
Das Ziel ist, deine Erinnerungen zu sichern, wiederzufinden und
wieder sichtbar zu machen.
Abonniere „Schnappschuss“, wenn du deine Fotos nicht
länger suchen, sondern immer wiederfinden willst.
Schnappschuss – der Fotoordnungs-Podcast
Mit:
Karine Paulon, à jour –
https://ajour-athome.ch/
Dagmar Nürnberg, Foto-Ordnung Coaching –
https://foto-ordnung.de/
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