Anmeldung Registrierung
Erweiterte Suche
sexy & bodenständig

Wir sprechen über die Mischung aus Stillstand, Unsicherheit und
Erwartung zwischen den Projekten – die vielleicht Ähnlichkeit mit
der Situation hat, in der wir uns alle gerade befinden. Also:
diese merkwürdige Seelenlage zwischen Nutzlosigkeit und
gespannter Erwartung während der Corona-Krise, wenn man nicht in
überlebenswichtigen Bereichen arbeitet. Sondern eben: schreibt.
oder gerade damit fertiggeworden ist. Hilft der Gedanke an andere
historische Einschnitte, die wir erlebt haben, und was ähnlich
und was anders war, und wie lange es gedauert hat, bis wieder
Normalität einkehrte? Wie und wann und warum nicht wird sich
Corona niederschlagen in dem, was wir als nächstes oder in
Zukunft schreiben? Und wie kommt man auch unabhängig von Lockdown
und Isolation damit klar, sich Leere zum Nachdenken nicht
erlauben zu können, sondern immer unter einem Gefühl von
Nutzlosigkeit zu leiden? Und was, wenn dieser Halt wegfällt, den
einem die Arbeit an längeren Texten gibt?

Teilen