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sexy & bodenständig

Bevor wir uns dem Thema Dialoge zuwenden, klären wir
Zubettgehzeiten, Schaumbäder und Jahreshoroskope („im Hintergrund
ziehen eh die Steinböcke die Strippen“). In Wahrheit aber geht es
um Dialoge als Füll- und Verschiebemasse, als Kunstform und
Notwendigkeit: Dialoge zur Figurenzeichnung und als Vibecheck
gut, als Informationsforum aber denkbar unangenehm (hier wie
immer ausführliches „Tatort“-Bashing). Wie behält man aber den
Überblick als Leser*in darüber, wer gerade spricht? Ist es
eigentlich erlaubt, irgendwelche anderen Wörter als „sagen“ fürs
sprechen von Romanfiguren zu verwenden? Wie gehen wir mit
Dialekten oder Idiomen um, und was passiert, wenn eine Figur eine
zu individuelle Redeweise hat? Diese und ähnliche, von Joa Bothe
angeregte Überlegungen, werden abgebunden durch den exklusiven
Abspann von unserem Twitter-Guru @BerlimOlivian .

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