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  4. Wie wir mit VR unsere Gefühle zeigen können (Dr. Nadine Wagener)
Host Rasmus Cloes spricht mit Dr. Nadine Wagener von der PPC-Gruppe
am OFFIS Oldenburg über Virtual Reality als Werkzeug für die
seelische Gesundheit: Proband:innen bauen sich darin ihren eigenen
Happy Place, lösen Konflikte mit dem Chef in einer digitalen
Feuerwelt und lernen, Emotionen zu benennen, die sie sonst nicht in
Worte fassen können. Am Ende geht es um die Kehrseite: Wann wird
die Nutzung unseres Smartphones eigentlich problematisch – und
woran erkennt eine KI das früher als wir selbst? Nadine Wagener
entwickelt VR-Anwendungen, in denen Nutzer:innen ihren eigenen
"Happy Place" bauen: mit 3D-Objekten, Zeichnungen und Tieren
gestalten sie eine Welt, die sie glücklich macht. Der Effekt reicht
bis in den Alltag hinein – manche entdecken erst in der virtuellen
Welt, was ihnen wirklich wichtig ist. Aus demselben Prinzip
entsteht auch ein Werkzeug für Konflikte: Nutzer:innen bauen
negative Emotionen als virtuelle Welt nach, etwa als Feuer, und
lernen, sie über Techniken aus der Emotionsregulation wieder
aufzulösen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Kehrseite
der Digitalisierung: problematisches Smartphoneverhalten. Wagener
erklärt, warum der Begriff "Handysucht" wissenschaftlich noch nicht
anerkannt ist, welche Warnsignale es trotzdem gibt und wie ein
KI-gestützter Risk Score künftig zeigen könnte, wann genau unsere
Nutzung kippt. Dr. Nadine Wagener leitet die PPC-Gruppe (Personal
Pervasive Computing) am OFFIS – Institut für Informatik in
Oldenburg. Sie promovierte an der Universität Bremen zum Einsatz
von Virtual Reality für die seelische Gesundheit und forscht seit
sieben Jahren im akademischen Bereich zur Schnittstelle von
Alltagstechnologie, Wohlbefinden und Gesundheit.
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„Wie wir mit VR unsere Gefühle zeigen können (Dr. Nadine Wagener)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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