Denn wen der Herr liebhat, den züchtigt er, und er schlägt jeden
Sohn, den er annimmt (Hebr. 12,6). Heute assoziieren viele Zucht
mit Prügel, aber Gott zeigt darin seine Liebe. Der Predigttext
Hebräer 12,28-29 bezieht sich auf die Zucht Gottes, eine
Hauptlehre des Kapitels 12. Der souveräne Gott gebraucht
Schwierigkeiten, um seine Kinder zu züchtigen, und gleichzeitig
erweist er ihnen dabei seine Gnade. Er erschüttert ihr Leben, um
sie in sein unerschütterliches Reich zu begleiten, wohin sie
nichts Erschütterbares mitnehmen können. Der Schreiber mahnt die
Hebräer, sie sollen an der Gnade festhalten, durch die sie Gott
ihr Leben als wohlgefälligen Opferdienst geben können, mit Scheu
und Ehrfurcht. Das fällt uns heute aber besonders schwer, weil um
uns alles ruft: „Bewahre dein Leben, schütze deinen Körper,
genieße dich selbst, verwirkliche deine Träume“. Aber Gott
heiligt seine Kinder, und hilft ihnen durch seine Zucht, immer
besser zu erkennen, wie erschütterbar und vergänglich alles ist,
was sie nach ihrer irdischen Natur erstreben. So wachsen sie in
der Heiligung und der Sehnsucht, ihrem Herrn zu begegnen, der ein
verzehrendes Feuer ist. Wir sind Menschen, die an Jesus Christus
glauben und durch IHN Frieden mit Gott und neues Leben empfangen
haben. Wir sind in einer freien, persönlichen Entscheidung zum
Glauben an Jesus Christus gekommen, haben uns in freiem
Entschluss der Gemeinde angeschlossen und tragen deren Arbeit
durch freiwillige Gaben. Deswegen bezeichnet man uns auch als
"Freie christliche Gemeinde".⦿ Du möchtest mehr über die
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