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Haltephase in der Kieferorthopädie (Retention)

Nach der aktiven kieferorthopädischen Behandlung schließt sich
die Halte- oder Retentionsphase an. Sie ist notwendig, weil Zähne
und Kiefer dazu neigen, in ihre ursprüngliche Position
zurückzuwandern (Rezidiv). Ziel der Retention ist es, das
erreichte funktionelle und ästhetische Ergebnis langfristig zu
stabilisieren.

Herausnehmbare Haltegeräte

Zu den herausnehmbaren Retentionsgeräten zählen durchsichtige
Retentionsschienen und stabile Retentionsplatten. Diese werden
meist nachts getragen, in der Regel über etwa zwei Jahre.
Anschließend kann die Tragezeit schrittweise reduziert
werden.

Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und
lauwarmem Wasser; heißes Wasser sollte vermieden werden, da sich
das Material verformen kann. Retentionsplatten können zusätzlich
mit Zahnpasta gereinigt werden, besonders an Drähten und
Unterseiten, wo sich Beläge ansammeln.

Festsitzender Retainer

Eine weitere Möglichkeit ist der feste Retainer – ein dünner
Draht, der auf der Innenseite der Frontzähne befestigt wird. Er
hält vor allem die Stellung der Schneide- und Eckzähne stabil.
Dieser Draht verbleibt meist mindestens zwei Jahre im Mund,
häufig jedoch deutlich länger. Die normale Zahnpflege und
professionelle Zahnreinigung sind weiterhin möglich, regelmäßige
Kontrollen beim Zahnarzt bleiben wichtig.

Warum die Retention entscheidend ist

Ohne ausreichende Haltephase könnten sich Zähne erneut
verschieben, wodurch das Behandlungsergebnis verloren gehen
würde. Konsequentes Tragen der Retentionsgeräte ist daher ebenso
wichtig wie die vorherige Behandlung selbst.

Fazit

Die Retentionsphase sichert den langfristigen Erfolg einer
kieferorthopädischen Therapie. Nur durch konsequente
Stabilisierung bleibt das erreichte Ergebnis dauerhaft erhalten.
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„Haltephase in der Kieferorthopädie (Retention)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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